Zähne

Fatale Wechselwirkung: Diabetes und Paradontitis

  • Rudolf Huber/mp
  • In GESUNDHEIT
  • 25. September 2020, 12:52 Uhr
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mp Groß-Gerau - Gründliche Mundhygiene kann die Gefahr, an Paradontitis zu erkranken, deutlich senken. Wort & Bild Verlag / F1online

Diabetes und Paradontitis hängen eng zusammen. Denn Diabetiker haben ein dreifach erhöhtes Risiko, an Paradontitis zu erkranken. Der Grund: Zu hohe Blutzuckerwerte beeinträchtigen das Immunsystem und begünstigen Entzündungen in der Mundhöhle.


Diabetes und Paradontitis hängen eng zusammen. Denn Diabetiker haben ein dreifach erhöhtes Risiko, an Paradontitis zu erkranken. Der Grund: Zu hohe Blutzuckerwerte beeinträchtigen das Immunsystem und begünstigen Entzündungen in der Mundhöhle.

Dabei kann eine unbehandelte Parodontitis wiederum die Zuckerwerte hochtreiben, so das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". "Entzündungsbotenstoffe wandern aus der Mundhöhle in den Körper und führen dazu, dass Insulin schlechter wirkt", erklärt Zahnarzt Dietmar Oesterreich die Wechselwirkung.

Doch das Risiko lässt sich minimieren: Gründliche Mundhygiene, regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt, optimale Blutzuckerwerte und der Verzicht aufs Rauchen können die Gefahr, an Paradontitis zu erkranken, deutlich senken, so der Experte.

Patienten sollten den Zahnarzt über ihren Diabetes informieren. Und Zahnarzt oder Apotheker können Hinweise zur Auswahl von Zahnseide, Interdentalbürstchen oder Fluoridgel zur Eindämmung von Paradontitis geben.

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