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Kommission legt Zwischenbericht zu Suche nach Atommüll-Endlager vor

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  • 28. September 2020, 04:05 Uhr
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Kundgebung von Atomkraft-Gegnern Bild: AFP

Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll tritt am kommenden Montag in eine neue Phase. Dann will die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) einen Zwischenbericht zur Suche nach einem Standort veröffentlichen.

Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll tritt am Montag in eine neue Phase. Dann will die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) einen Zwischenbericht zur Suche nach einem Standort veröffentlichen (Pk. 10.00 Uhr). Der Bericht soll eine erste Vorauswahl enthalten, welche Gebiete in Deutschland für ein Endlager in Frage kommen und welche nicht. Die endgültige Entscheidung ist erst für das Jahr 2031 anvisiert. 

In der Endlagerfrage geht es vor allem um rund 1900 Castor-Behälter mit etwa 27.000 Kubikmeter Atommüll, für die nach dem für Ende 2022 beschlossenem Atom-Ausstieg ein sicherer Verbleib gefunden werden muss. Grundlage für die Suche ist das 2017 beschlossene Endlagersuchgesetz. Die Umweltverbände wollen sich auf einer Pressekonferenz um 12.30 Uhr zu dem Zwischenbericht äußern, Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) um 13.30 Uhr.

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