Dänemark

Internationale Geberkonferenz strebt weitere Hilfen für Sahel-Gebiet an

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Soldat nach blutigen Angriffen im Juli in Mali Bild: AFP

Auf Initiative Dänemarks, Deutschlands, der EU und der Vereinten Nationen findet am Dienstag eine virtuelle Geberkonferenz zur Unterstützung der Länder des Sahel-Gebiets statt. Seit Jahren wird die Region von Armut, militärischer Gewalt und Naturkatastrophen beherrscht.

Auf Initiative Dänemarks, Deutschlands, der EU und der Vereinten Nationen findet am Dienstag (14.30 Uhr) eine virtuelle Geberkonferenz zur Unterstützung der Länder des afrikanischen Sahel-Gebiets statt. Seit Jahren wird die Region von Armut, militärischer Gewalt und Naturkatastrophen beherrscht, das Auswärtige Amt spricht von "einer der schlimmsten humanitären Krisen weltweit". Mehr als 13 Millionen Menschen sind demnach inzwischen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Ziel der Konferenz (Pk. 16.00 Uhr) ist es, zusätzliche Gelder zu mobilisieren, um die Instabilität der betroffenen Staaten und den daraus resultierenden Migrationsdruck zu bekämpfen. Die Bundesregierung, die von Außenminister Heiko Maas (SPD) vertreten wird, sagte bereits eine "substanzielle" Erhöhung ihrer Mittel zu. Konkrete Zahlen wurden zunächst aber nicht genannt.

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