Frankreich

Französischer Luxuskonzern LVMH einigt sich mit US-Juwelier Tiffany

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Tiffany auf der New Yorker 5th Avenue Bild: AFP

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH will den bekannten US-Juwelier Tiffany kaufen. Das Unternehmen um die Taschen- und Schmuckmarke Louis Vuitton bestätigte am Montag 'vorläufige Gespräche' über eine Übernahme des Juweliers, der unter anderem aus dem Film 'Frühstück bei Tiffany' mit Audrey Hepburn bekannt ist. Nach AFP-Informationen bietet der Konzern des französischen Milliardärs Bernard Arnault 14,5 Milliarden US-Dollar (gut 13 Milliarden Euro).

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH um die Marken Louis Vuitton und Dior und der New Yorker Juwelier Tiffany wollen nun doch verschmelzen: Tiffany habe sich bereiterklärt, einen niedrigeren Preis zu akzeptieren, teilte LVMH am Donnerstag mit. Beide Unternehmen hatten das Geschäft bereits im November 2019 vereinbart, im vergangenen Monat erklärte LVMH dann überraschend, der Konzern sei "nicht in der Lage, die Übernahme für die geplante Summe von 16 Milliarden Dollar (rund 13,6 Milliarden Euro) zu stemmen.

Es folgte eine erbitterte juristische Auseinandersetzung mit gegenseitigen Klagen und Klageandrohungen. Der neue Übernahmepreis beträgt rund 15,77 Milliarden Dollar. 

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