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Prozess gegen Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy geht Montag weiter

  • AFP
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  • 26. November 2020, 15:05 Uhr
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Vor Gericht: Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy Bild: AFP

Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy hat eine weitere juristische Niederlage erlitten: Das Pariser Berufungsgericht entschied am Donnerstag, dass die Ermittlungen wegen des Verdachts auf illegale Wahlkampffinanzierung aus Libyen fortgesetzt werden.

Der Prozess gegen den früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy wird am kommenden Montag fortgesetzt. Das Pariser Strafgericht wies am Donnerstag den Antrag eines 73-jährigen Mitangeklagten ab, das Verfahren wegen dessen Gesundheitszustands auszusetzen. Laut einem medizinischen Gutachten ist der frühere Generalstaatsanwalt am Obersten Gerichtshof, Gilbert Azibert, voll verhandlungsfähig.  

Sarkozy war von 2007 bis 2012 Frankreichs Präsident. Er muss sich in dem seit Montag laufenden Prozess wegen des Verdachts der Bestechung und der illegalen Einflussnahme auf die Justiz verantworten. Sarkozy soll Azibert 2014 bestochen haben, um Informationen zu einem Ermittlungsverfahren in eigener Sache zu bekommen. 

Dem 65-jährigen Sarkozy drohen bis zu zehn Jahre Haft und eine Geldbuße in Höhe von rund einer Million Euro, auch Azibert droht eine Haftstrafe. Der Ex-Präsident bestreitet die Vorwürfe und hält den Prozess für einen "Skandal".

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