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Elefanten trampeln mutmaßlichen Wilderer in Südafrika zu Tode

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Nashörner immer wieder Opfer von Wilderern Bild: AFP

Ein mutmaßlicher Wilderer ist im berühmten Krüger-Nationalpark in Südafrika von einer Elefantenherde zu Tode getrampelt worden. Der Mann sei mit zwei Komplizen auf der Flucht vor Wildhütern gewesen und dabei in die Elefantenherde geraten.

Ein mutmaßlicher Wilderer ist im berühmten Krüger-Nationalpark in Südafrika von einer Elefantenherde zu Tode getrampelt worden. Der Mann sei mit zwei Komplizen auf der Flucht vor Wildhütern gewesen, erklärte die Parkbehörde SanPark am Montag. Dabei gerieten die drei Männer in eine Elefantenherde, die auf sie losging.

Die drei Wilderer waren mutmaßlich auf der Jagd nach Nashörnern, als sie von Nationalpark-Rangern am Samstag entdeckt wurden. Die Männer flüchteten und liefen geradewegs in die Elefantenherde. Dabei wurde einer von ihnen getötet, wie SanPark-Sprecher Isaac Phaahla der Nachrichtenagentur AFP sagte. 

Ein weiterer Mann wurde von den Wildhütern festgenommen, der dritte war zunächst noch auf der Flucht. Berichten zufolge wurde er ebenfalls von den Dickhäutern angegriffen und am Auge verletzt. Die Ranger fanden ein Gewehr und eine Axt, die Polizei leitete eine Untersuchung ein.

Südafrika beheimatet fast 80 Prozent der weltweiten Nashorn-Population. Ehemals als Paradies für Wilderer bekannt, sank die Zahl der getöteten Nashörner in den vergangenen sechs Jahren. Wilderer erschießen trotzdem immer wieder Nashörner und hacken ihre Hörner ab. Diese werden meist nach Asien verkauft, wo sie in der traditionellen Medizin eingesetzt werden.

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