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Mittel gegen "weiße Flecken" im Breitbandnetz fließen spärlich

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Beseitigung sogenannter "weißer Flecken" im Breitbandnetz kommt nur langsam voran. Aus dem entsprechenden Haushaltsposten sind laut Bundesregierung seit 2018 nur 24 Millionen von insgesamt 4,1 Milliarden Euro abgerufen worden, berichtet der Focus.

Das ist weniger als ein Prozent. Der grüne Haushaltspolitiker Sven-Christian Kindler kritisierte Infrastrukturminister Andreas Scheuer (CSU): "Dass von bewilligten Mitteln fast gar nichts abgeflossen ist, zeigt die Bräsigkeit des Ausbaus der digitalen Infrastrukturen in Deutschland", sagte der Grünen-Politiker dem Focus. Eine Ministeriumssprecherin wies die Kritik zurück. Sie sagte dem Focus, ein Großteil der Mittel werde erst nach Fertigstellung der Anschlüsse angefordert. Die Auszahlung gebe den Fortschritt beim Ausbau daher nicht angemessen wieder.

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