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Bundesregierung "sehr besorgt" über Einsatz von schweren Waffen in Ostukraine

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Ukrainischer Soldat in Ostukraine Bild: AFP

Die Bundesregierung ist 'sehr besorgt' über eine Zunahme der Kämpfe zwischen ukrainischen Soldaten und prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine. Dabei kämen verstärkt 'schwere Waffen' zum Einsatz, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts.

Die Bundesregierung ist "sehr besorgt" über eine Zunahme der Kämpfe zwischen ukrainischen Soldaten und prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine. Dabei kämen verstärkt "schwere Waffen" zum Einsatz, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Mittwoch. Außerdem würden "alle Seiten Drohnen einsetzen", was im Widerspruch zum Minsker Abkommen stehe. Der Drohneneinsatz sei nur den Beobachtern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) gestattet.

Am Dienstag hatte die Ukraine mitgeteilt, dass ein Soldat bei einem Gefecht mit Separatisten getötet und ein weiterer verwundet worden sei. Demnach feuerten die Separatisten mit Kanonen, Granatwerfern und Maschinengewehren auf ukrainische Stellungen. Angesichts der wieder aufflammenden Kämpfe rief die Bundesregierung "alle Seiten" auf, sich "konstruktiver als bislang in politische Verhandlungen" einzubringen.

Die OSZE ist mit hunderten Beobachtern im Konfliktgebiet vertreten, um die Einhaltung des Waffenstillstands zu überwachen. Seit Beginn des Konflikts in der Ostukraine im Jahr 2014 wurden bereits mehr als 13.000 Menschen getötet, fast 1,5 Millionen weitere wurden vertrieben. Das Minsker Abkommen zur Befriedung der Ostukraine war 2015 geschlossen worden. 

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