Energie

Energieverbrauch der Industrie 2020 im Vorjahresvergleich leicht rückgängig

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Arbeiter in einem Stahlwerk Bild: AFP

Industrieunternehmen in Deutschland haben laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2020 etwas weniger Energie verbraucht als im Vorjahr. Insgesamt wurden 2020 rund 3747 Petajoule Energie verbraucht, wie das Statistische Bundesamt am Montag erklärte.

Industrieunternehmen in Deutschland haben im Jahr 2020 etwas weniger Energie verbraucht als im Vorjahr. Insgesamt wurden 2020 rund 3747 Petajoule Energie verbraucht, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Ein Petajoule entspricht rund 278 Gigawattstunden. Im Vergleich zum Vorjahr 2019 sank der Energieverbrauch der Industrie somit leicht um 1,9 Prozent, wie die Statistiker weiter erklärten.

Ein Großteil der verwendeten Energie wurde demnach zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt: Rund 88 Prozent des Energieverbrauchs entfielen auf die energetische Nutzung. Die übrigen zwölf Prozent dienten beispielsweise zur Herstellung von chemischen Produkten, Düngemitteln oder Kunststoffen. Die wichtigsten Energieträger waren dabei Erdgas mit einem Anteil von 31 Prozent, Strom mit 21 Prozent sowie Mineralöle und Steinkohle mit jeweils 16 Prozent.

Der Industriezweig mit dem höchsten Energieverbrauch war 2020 die chemische Industrie mit einem Anteil von 29 Prozent. Rund 35 Prozent der Energieträger wurden hier aber nicht energetisch eingesetzt, sondern als Grundstoffe zur Herstellung chemischer Produkte verwendet. Die meiste Energie zur Strom- und Wärmeerzeugung nutzte die Metallindustrie mit einem Anteil von 24 Prozent.

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