Afghanistan

Friedensnobelpreisträgerin Malala fordert mehr US-Hilfe für afghanische Frauen

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Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai mit US-Außenminister Antony Blinken Bild: AFP

Die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai hat die USA zu einer stärkere Unterstützung der Mädchen und Frauen in Afghanistan aufgerufen.

Die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai hat die USA zu einer stärkeren Unterstützung der Mädchen und Frauen in Afghanistan aufgerufen. "Afghanistan ist derzeit das einzige Land, in dem Mädchen keinen Zugang zur Sekundarbildung haben", sagte die 24-Jährige am Montag bei einem Treffen mit US-Außenminister Antony Blinken in Washington. "Es ist ihnen verboten zu lernen". 

Sie "hoffe", dass die USA zusammen mit der UNO "sofortige Maßnahmen" ergreifen werde, um "sicherzustellen, dass die Mädchen so schnell wie möglich in ihre Schulen zurückkehren können", sagte sie. 

In Afghanistan haben nach dem Rückzug der US-Truppen die radikalislamischen Taliban wieder die Macht übernommen. Sie erlauben überwiegend nur Jungen den Besuch weiterführender Schulen. Diese dürfen auch nur von Männern unterrichtet werden. Malala Yousafzai hatte 2012 selbst als Teenagerin einen Anschlag der pakistanischen Taliban überlebt.

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