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FBI geht Verdacht eines rassistischen Motivs bei Gewalttat in Buffalo nach

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Polizei am Tatort vor dem Supermarkt in Buffalo Bild: AFP

Nach dem Schusswaffen-Angriff mit zehn Toten in Buffalo im US-Bundesstaat New York geht die Bundespolizei FBI dem Verdacht eines rassistischen Motivs nach. Es werde auch wegen eines mutmaßlichen 'Hassverbrechens' ermittelt, teilte das FBI mit.

Nach dem Schusswaffen-Angriff mit zehn Toten in Buffalo im US-Bundesstaat New York geht die Bundespolizei FBI dem Verdacht eines rassistischen Motivs nach. "Wir ermitteln in dem Fall sowohl wegen eines Hassverbrechens als auch wegen eines Falls rassistisch motivierten Gewaltextremismus", sagte der für Buffalo zuständige FBI-Ermittler Stephen Belongia am Samstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz. Ein bewaffneter Angreifer hatte in einem Lebensmittelgeschäft das Feuer eröffnet und zehn Menschen getötet.

Nach einem Bericht der Lokalzeitung "The Buffalo News" wurden bei der Gewalttat auch drei weitere Menschen verletzt, zwei von ihnen sehr schwer. Der Angreifer hatte dem Bericht zufolge eine kugelsichere Weste sowie einen Helm getragen und das Feuer mit einem "leistungsstarken Gewehr" eröffnet. Da der Schütze mit einer Kamera ausgerüstet gewesen sei, prüfe die Polizei, ob die Gewalttat live im Internet übertragen wurde.

Nach Angaben der Polizei von Buffalo wurde der Täter festgenommen. Über den Onlinedienst Twitter hatte die Polizei zuvor auch mitgeteilt, dass mehrere Menschen von Schüssen getroffen worden seien.

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