Schweiz

Zwei Bergsteiger im Kanton Wallis von herabstürzenden Eisbrocken getötet

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Das Bergmassiv Grand Combin Bild: AFP

Zwei Bergsteiger sind am Freitag im Kanton Wallis im Süden der Schweiz von herabstürzenden Eisbrocken getötet worden. Bei den Toten handelt es sich nach Polizeiangaben um eine 40-jährige Französin und einen 65 Jahre alten Spanier.

Zwei Bergsteiger sind am Freitag im Kanton Wallis im Süden der Schweiz von herabstürzenden Eisbrocken getötet worden. Bei den Toten handele es sich um eine 40-jährige Französin und einen 65 Jahre alten Spanier, teilte die Polizei mit. Neun weitere Menschen wurden demnach bei dem Eissturz verletzt, zwei von ihnen schwer. Die Verletzten und weitere Bergsteiger seien per Hubschrauber vom Unfallort weggebracht worden. 

Die Kantonspolizei war am frühen Morgen darüber informiert worden, dass die Alpinisten am Bergmassiv Grand Combin von herabstürzenden Seracs - Gletschereissäulen, die sich am Schnittpunkt von Gletscherspalten ablagern - erfasst worden waren. Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich den Angaben zufolge 17 Bergsteiger dort auf.

Die Staatsanwaltschaft leitete laut Polizei eine Untersuchung zu dem Vorfall ein. Der Eissturz ereignete sich demnach auf etwa 3400 Metern Höhe im Bereich "Plateau du Déjeuner" auf der Aufstiegsroute "Voie du Gardien". Das Grand Combin zählt mit einer Höhe von bis zu 4314 Metern zu den höchsten Massiven der Alpen.

Die Polizei wies nach dem Unglück darauf hin, dass bei Bergsteigern erhöhte Vorsicht geboten sei, sobald die Nullgradgrenze bei rund 4000 Metern liegt - und dass in diesem Fall sogar auf geplante Ausflüge verzichtet werden sollte. 

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