Arbeit

Bericht: Sonderregeln für Kurzarbeit sollen teilweise verlängert werden

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Der im Zuge der Corona-Pandemie erleichterte Zugang zur Kurzarbeit soll einem Bericht zufolge erneut verlängert werden. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) wolle die Frist um drei Monate nach hinten schieben bis zum 30. September, berichtete das Portal "ThePioneer" am Sonntag. Es berief sich auf ein Papier des Arbeitsministeriums.

Verlängert werden soll demnach die Regelung, dass Kurzarbeitergeld bereits gezahlt werden kann, wenn zehn Prozent der Beschäftigten einer Firma von Arbeitsausfall betroffen sind. Außerhalb der Sonderregelung muss hier mindestens ein Drittel betroffen sein.

Aktuell kann das Kurzarbeitergeld zudem für bis zu 28 statt wie sonst 24 Monate gezahlt werden. Dieser Teil soll dem Bericht zufolge aber nicht verlängert werden. Ebenso sollen demnach Leiharbeiter ab Juli keinen Anspruch auf die Leistung haben. Auch die derzeit geltenden höheren Sätze für das Kurzarbeitergeld würden nicht verlängert.

Eine Verschärfung der Corona-Situation sei derzeit nicht zu erwarten, heißt es laut "ThePioneer" in dem Papier aus dem Arbeitsministerium. Der Bedarf für die weiterreichenden Sonderregelungen sei somit entfallen. Allerdings könnten kurzfristige Lieferketten-Störungen infolge des Ukraine-Kriegs zu schwankenden Auslastungen der Betriebe führen.

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