Brandenburg

Waldbrand südlich von Berlin flammt wieder auf

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Ein zunächst eingedämmter großer Waldbrand nahe der Kleinstadt Treuenbrietzen in Brandenburg ist am Samstagabend wieder aufgeflammt. Das Feuer habe sich auf eine Fläche von 100 Hektar ausgebreitet, meldete der Sender RBB am späten Samstagabend. Unter Berufung auf die Einsatzkräfte hieß es, die Evakuierung des Ortsteils Tiefenbrunnen werde vorbereitet. Zudem sei Katastrophenalarm ausgerufen worden.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe verschickte am Samstagabend eine Gefahrenmeldung mit der Empfehlung an die Bevölkerung in Treuenbrietzen und den nahen Gemeinden Jüterbog und Luckenwalde, wegen der Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten. Laut RBB gelang es Feuerwehrkräften am Samstagabend, einen Schutzriegel in Richtung der gefährdeten Ortschaft Tiefenbrunnen zu errichten. Zudem sei der Wind am Abend abgeflaut.

Zur Bekämpfung des Brandes waren auch Bundeswehr-Hubschrauber im Einsatz, die Luftwaffe verschickte über ihren Twitter-Account Bilder des Einsatzes. Das Feuer war bereits am Freitagmittag ausgebrochen. Erschwert wurden die Löscharbeiten dadurch, dass das betroffene Gebiet teilweise munitionsbelastet ist, so dass sich die Einsatzkräfte nur auf gesicherten Wegen bewegen konnten. Die Brandursache blieb zunächst weiterhin unklar. Schon 2018 hatte es in dem Gebiet einen Großbrand gegeben.

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