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Eine Tote und acht Verletzte bei Bootsunfall auf See in Mecklenburg-Vorpommern

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Rettungswagen Bild: AFP

Bei einem Zusammenstoß von zwei Sportbooten auf dem Ribnitzer See in Mecklenburg-Vorpommern hat es eine Tote und mehrere Verletzte gegeben. Laut Ermittlern fuhr ein hochmotorisiertes Boot von hinten aus noch unbekannter Ursache auf ein anderes auf.

Beim Zusammenstoß zweier Freizeitboote auf dem Ribnitzer See in Mecklenburg-Vorpommern hat es eine Tote und acht Verletzte gegeben. Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei in Stralsund ereignete sich der Unfall am späteren Dienstagabend auf dem Gewässer bei Ribnitz. Ein mit drei Menschen besetztes Anglerboot rammte ein vorausfahrendes anderes Kajütenboot, auf dem sich sechs Menschen befanden.

Nach Angaben der Ermittler wurde eine 66-jährige Mitfahrerin des Kajütenboots durch den Zusammenprall tödlich verletzt, die übrigen Passagiere im Alter von 14 bis 74 Jahren erlitten alle schwere Verletzungen. Die drei Insassen des Anglerboots im Alter zwischen 28 und 35 Jahren wurden dagegen leicht verletzt.

Nach Angaben der Behörden fuhr der 35-jährige Bootsführer des mit einem mehr als hundert PS starken Außenbordmotors ausgestatteten Anglerboots nach ersten Ermittlung vermutlich hinten links in das Heck des anderen Boots. Die Ursache für den Zusammenstoß war zunächst unklar, der 35-Jährige war laut Ermittlern nüchtern.

Rettungskräfte brachten die Verletzten in Krankenhäuser und bargen die Boote, die von der Staatsanwaltschaft für weitere Untersuchungen beschlagnahmt wurden. Sie ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung und Gefährdung des Schiffsverkehrs.

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