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Drei Viertel der Unternehmen haben Probleme bei der Besetzung von IT-Stellen

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Immer mehr Unternehmen in Deutschland haben Schwierigkeiten, offene Stellen in der Informationstechnologie (IT) zu besetzen - gleichzeitig nehmen IT-Sicherheitsvorfälle zu. Etwa jedes zehnte Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten und eigenen IT-Fachkräften hatte im vergangenen Jahr IT-Stellen ausgeschrieben, mehr als drei Viertel dieser Firmen hatten Probleme mit der Besetzung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Dieser Anteil nahm demnach seit 2016 deutlich zu.

Damals beklagten 58 Prozent der Firmen mit eigenen IT-Fachkräften Probleme bei der Stellenbesetzung. 2019 waren es dann 66 Prozent, wie die Statistiker weiter mitteilten. 

IT-Sicherheitsvorfälle meldeten im Jahr 2018 nur neun Prozent der Unternehmen. 2021 waren es 15 Prozent der Firmen mit mindestens zehn Beschäftigten. Die am häufigsten genannte Folge dieser Vorfälle war die Nichtverfügbarkeit von IT-Diensten aufgrund von Hard- oder Softwarefehlern, wie die Statistiker mitteilten.

Eine Versicherung gegen IT-Sicherheitsvorfälle hat demnach fast ein Drittel der Unternehmen abgeschlossen. 2018 hatte dieser Anteil erst bei einem Fünftel gelegen. Die Ergebnisse stammen aus der jährlichen Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen. 

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