Inflation

Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte auch im Mai weiter gesunken

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Orangensaft Bild: AFP

Die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte sind auch im Mai im Jahresvergleich weiter gesunken. Hauptgrund waren laut Statistikamt wie auch in den Vormonaten die Preisrückgänge bei Energieprodukten.

Die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte sind auch im Mai im Jahresvergleich weiter gesunken. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, gingen die Preise im vergangenen Monat um 2,2 Prozent zurück, verglichen mit April blieben sie gleich. Hauptgrund waren demnach wie auch in den Vormonaten die Preisrückgänge bei Energieprodukten, wie die Statistiker ausführten.

Energie war demnach im Mai 6,4 Prozent billiger als vor einem Jahr, die Gaspreise fielen besonders deutlich um 16,3 Prozent, die Strompreise um 11,3 Prozent. Ohne die Berücksichtigung von Energie wären die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte nicht gesunken, sondern im Jahresvergleich unverändert geblieben.

Gewerbliche Produkte reichen von Nahrungsmitteln bis zu Autos oder Brennstoffen. 2021 und 2022 hatten sich die Erzeugerpreise vor allem wegen der stark gestiegenen Energiepreise deutlich erhöht. Im vergangenen Jahr gingen diese dann wieder stark zurück, was sich deutlich in den Erzeugerpreisen widerspiegelte.

Vorleistungsgüter wie Metalle, chemische Grundstoffe und Futtermittel für Nutztiere waren im Jahresvergleich insgesamt 1,8 Prozent niedriger. Hier machte sich vor allem ein starker Preisrückgang bei Papier und Pappe sowie bei chemischen Grundstoffen bemerkbar. Investitionsgüter wie Maschinen und Kraftwagen verteuerten sich hingegen um 2,4 Prozent.

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