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Nach Tötung zweier Touristen: Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in Südafrikas Kruger-Park

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Ranger-Patrouille im Kruger-Park Bild: AFP

Im weltberühmten Kruger-Nationalpark in Südafrika sind nach einem tödlichen Überfall auf zwei Touristen die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt worden. In dem Wildschutzgebiet wurden zusätzliche Patrouillen eingerichtet.

Im weltberühmten Kruger-Nationalpark in Südafrika sind nach einem tödlichen Überfall auf zwei Touristen die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt worden. In dem Wildschutzgebiet seien zusätzliche Patrouillen eingerichtet worden, erklärte die südafrikanische Nationalparkverwaltung am Sonntag. Zudem würden die technischen Überwachungssysteme modernisiert. 

Die Leichen der zwei einheimischen Touristen waren am Freitag in einem Fluss gefunden worden. Bei ihnen handelte es sich nach Angaben der Polizei um einen 71-Jährigen, dessen Körper Verletzungen durch Messerstiche aufwies, und um eine Frau, deren Leiche Blutergüsse  zeigte. Das Auto der beiden ist verschwunden.

Die Behörden hatten eine Suchaktion eingeleitet, nachdem die zwei Urlauber am Mittwoch nicht in ihre Lodge zurückgekehrt waren. Andere Parkbesucher entdeckten die Leichen schließlich am Samstag in einem Fluss. 

Der Kruger–Park ist mit 20.000 Quadratkilometern der größte und berühmteste Nationalpark Südafrikas. Er beherbergt die sogenannten Big Five der südafrikanischen Tierwelt - Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel. Der Kruger-Park liegt im Nordosten des Landes und grenzt an Simbabwe und Mosambik.

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