Spanien

Bundeskanzler Merz nennt tödliche Feuerkatastrophe in Andalusien "bestürzend"

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat erschüttert auf die Todesfälle bei einem Waldbrand in Südspanien reagiert. "Die Nachrichten über die Feuerkatastrophe in Andalusien sind bestürzend", erklärte Merz am Samstag im Onlinedienst X. Er habe dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez seine Anteilnahme ausgesprochen und hoffe, dass die vielen Verletzten und Angehörigen der Opfer "Trost finden".

In einem unwegsamen Gebiet in der südspanischen Provinz Almería, die zur Autonomen Gemeinschaft Andalusien gehört, war am Donnerstagnachmittag ein Waldbrand ausgebrochen. Er entwickelte sich zu einem der schwersten Waldbrände in der neueren Geschichte Spaniens. Mindestens zwölf Menschen starben, unter ihnen nach vorläufigen Behördenangaben auch Ausländer. Sie wurden von den Flammen in ihren Fahrzeugen eingeschlossen.

Das Feuer breitete sich bereits auf einer Fläche von 6600 Hektar aus. Im Kampf gegen die Flammen waren am Samstag weiter etwa 500 Feuerwehrleute sowie Soldaten und mehr als 20 Löschflugzeuge im Einsatz. Etwa 1500 Menschen wurden aus dem Gebiet in Sicherheit gebracht. Auch wegen günstigerer Wetterbedingungen machte die Feuerwehr am Samstag Fortschritte bei der Brandbekämpfung.

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