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Was ist eigentlich Innovation und wie beeinflusst sie Unternehmen?

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@ jarmoluk (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Innovation ist ein wichtiges Thema. Nicht nur in der Politik und natürlich in der Wirtschaft, selbst beim Fußball hört man von innovativen Spielzügen. Was genau ist aber Innovation und wie beeinflusst sie unsere Gesellschaft?

Zunächst einmal, wörtlich bezieht sich Innovation schlichtweg auf die Einführung von etwas Neuem. Das kann etwas tatsächlich noch nie Dagewesenes sein - etwa eine brandneue Erfindung - oder aber die Verbesserung einer alten Sache. Wenn etwa die etablierten Bewegungsabläufe gegen neue Spielzüge ausgetauscht werden, auch das ist Innovation. In der Wirtschaft geht es häufig darum, Prozesse zu optimieren, sodass schneller gearbeitet werden kann oder der Ertrag größer ist.

Ein Beispiel aus der Internetbranche: Natürlich dominieren einige riesige Korporationen wie Google das Feld, aber es gibt auch kleinere Firmen aus Europa und Asien, die immer wieder für Innovationen sorgen. Dazu gehören auch spezialisierte Firmen wie Start Ups mit der Idee zu einer Lern-App oder VPN-Anbieter. Hier wird Innovation regelrecht erzwungen, weil zum einen die Konkurrenz groß ist, aber auch, weil es z.B.  Leute gibt, die aus verschiedenen Interessen heraus, die Grenzen der digitalen Privatsphäre austesten. Innovation geschieht dann durch eine Mischung aus den üblichen Optimierungsprozessen, sowie Lernen aus Fehlern, bzw. der Fähigkeit, plötzlich auftretende Hindernisse zu überwinden. Experten schätzen, dass die technischen Fortschritte allein in der Internetbranche Millionen von Jobs kosten, aber auch Millionen von neuen, anders ausgelegten Jobs schaffen werden. Ob das eine positive oder negative Entwicklung ist, muss im Detail betrachtet werden und ist natürlich ein Streitpunkt der Politik.

Oft werden zwei Blickwinkel untersucht, um den Einfluss von Innovation zu messen: Die Makroperspektive und die Mikroperspektive. Die erste beschreibt die Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft. Man denke nur an den Klimawandel: Durch die Ausweitung der Produktion, immer größeren Bedarf an Energie, Wohnraum und Lebensmitteln, werden die Effekte des Klimawandels stärker. Dies motiviert Innovation in Bereichen wie erneuerbare Energien und Recycling. Aber auch der Verlust von Arbeitsplätzen durch automatische Produktion, bzw. andererseits das Schaffen von neuen Arbeitsplätzen gehören dazu. Dies lässt sich dann auch in der Mikroperspektive wahrnehmen. Wie setzt ein Unternehmen die Möglichkeiten von KI um? Erhöht Innovation die Gewinnmarge oder ist sie mit Kosten verbunden, die man nicht alleine stemmen kann? Welche Absicht steckt überhaupt hinter den Plänen zur Innovation?

Es lohnt sich, dass Thema Innovation auch aus dieser eher theoretischen Perspektive anzugehen. Man kann etwa eine eigene Definition für eine bestimmte Branche aufstellen und dazu ein Brainstorming machen. Professionelles Coaching und Seminare zur Ausarbeitung zukunftsträchtiger Ideen gehören seit Jahren zum kleinen Einmaleins der Innovation. Laut McKinsey setzen über 80% der Manager auf Innovation als den wichtigsten Bestandteil der Zukunft des Unternehmens. Den Input eines Seminars oder Brainstormings kann man dann mit den tatsächlichen Statistiken ergänzen, um Trends auf Makro- und Mikrolevel einzuordnen. So wird man nicht nur Ideen für das Unternehmen finden, sondern auch die Gesellschaft besser verstehen lernen.

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