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Das noch junge IT-Segment der künstlichen Intelligenz verzeichnet immer höhere Wachstumsraten. Rund 13 Milliarden Euro Umsatz werden bis zum Jahr 2020 erwartet. Cognitive Computing sind selbstlernende IT-Systeme, die in Echtzeit mit Menschen und anderen Computersystemen kommunizieren, sich an frühere Interaktionen erinnern und eigenständig Schlüsse ziehen können. Dabei berücksichtigen sie ihr Umfeld und verarbeiten in hoher Geschwindigkeit große Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen. Der Markt rund um künstliche Intelligenz, als Cognitive Computing bekannt, wird bis zum Jahr 2020 weltweit einen Umsatz von 13 Milliarden Euro erzielen. Nach Prognosen des Digitalverbands Bitkom wird der weltweite Umsatz mit Hardware, Software und Services rund um Cognitive Computing im Jahr 2015 rund 980 Millionen Euro betragen.
Cognitive Computing soll zukünftig Menschen in vielen Lebens- und Arbeitsbereichen unterstützen. Kognitive Assistenten dienen dann nicht nur in der hochautomatisierten Produktion, sondern auch bei der Klärung von Rechtsfragen, in der medizinischen Diagnostik, in Wissenschaft und Forschung oder wie beim zunächst bekanntesten Vertreter »Watson« von IBM schlicht beim Lösen von Rätselspielen. Sie helfen Politikern bei der Gesetzesfolgenabschätzung, werden in Call- und Service-Centern eingesetzt oder treffen sogar Investitionsentscheidungen. Auch mobil sind sie schon im Einsatz: So gibt es mit Apples Siri, Samsung S Voice und Google Now zum Beispiel Sprachassistenten für Smartphones.