Ratgeber

Eisenmangel verschlimmert COPD

  • Annette Bulut (mp)
  • In GESUNDHEIT
  • 30. September 2015, 14:07 Uhr

Viele COPD-Patienten leiden unter Eisenmangel. Unbehandelt kann er die Entzündungsprozesse in der Lunge noch beschleunigen. Die Folge: Die Atemnot wird schlimmer.


Viele COPD-Patienten leiden unter Eisenmangel. Unbehandelt kann er die Entzündungsprozesse in der Lunge noch beschleunigen. Die Folge: Die Atemnot wird schlimmer. Das geht aus einer aktuellen Studie aus England hervor, für die 113 Patienten mit der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD - auch Raucherbronchitis genannt - untersucht wurden. Jeder fünfte der untersuchten Patienten hatte Eisenmangel. Darauf machen jetzt die Lungenärzte des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) aufmerksam. Um den Mangel zu beheben, stehen verschiedene Eisenpräparate zur Verfügung. Welche im individuellen Fall geeignet sind, müssen Patienten mit ihrem Lungenfacharzt besprechen. Zudem wurde in Verbindung mit Eisenmangel ein Anstieg des Entzündungsmarkers 'C-reaktives Protein' festgestellt. "Den Studienautoren zufolge führen wahrscheinlich die mit der Krankheit COPD einhergehenden Entzündungsprozesse, die ja nicht nur auf die Lunge beschränkt sind, unter anderem auch zu Eisenmangel, wobei der Eisenmangel dann die Entzündung noch zusätzlich antreibt und somit die Beschwerden der Betroffenen verstärkt", erläutert Dr. Andreas Hellmann, praktizierender Pneumologe in einer Gemeinschaftspraxis für Lungen- und Bronchialheilkunde in Augsburg. www.lungenaerzte-im-netz.de

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