Husten kann unterschiedliche Ursachen haben. Bei einer klassischen Erkältung verschwindet er auch nach der Genesung. Andere Ursachen für Husten müssen rechtzeitig erkannt werden.
Winterliche Witterung und stürmische Fastnachtsfeiern sorgen für Erkältungen und Grippe. Da ist es wenig verwunderlich, wenn der Husten ein ständiger Begleiter ist. Sollte er allerdings auch lange nach der eigentlichen Erkrankung hartnäckig bleiben, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Akuter Husten ist die normale Begleiterscheinung von Erkältungs-Krankheiten. Die Ursache sind Krankheitserreger, die in den Atemwegen Entzündungen auslösen. Darauf reagieren wiederum die Bronchien mit übermäßiger Schleimproduktion, damit die Erreger auf diese Weise ausgehustet werden. Patienten sollten in solchen Fällen besonders viel trinken. Auch Wasserdampf-Inhalationen mit Salbei, Thymian oder Eukalyptus erleichtern das Abhusten. Die ätherischen Öle sind für Kinder jedoch nicht geeignet, bei ihnen kann es zu Atemnot kommen.
Ein langanhaltender Husten ist dagegen ein Fall für den Arzt. Steckt dahinter eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD), sind schnelle Diagnose und Behandlung wichtig. COPD ist ein Sammelbegriff für verschiedene Leiden, die mit einer Verengung der entzündeten Atemwege einhergehen. Typische Symptome sind Husten, Auswurf und Atemnot.
In manchen Fällen steckt hinter einer vermeintlichen COPD auch die Erbkrankheit Alpha-1-Antitrypsin-Mangel. Die gestörte Bildung eines Schutzeiweißes führt bei Betroffenen zur Zerstörung des Lungengewebes. Nur bei frühzeitiger Diagnose kann der Verlauf entsprechend verlangsamt werden. Ein Blut-Test hilft bei der Diagnose. Weite mögliche Ursachen für Husten sind Sodbrennen, wobei der Kehlkopf gereizt wird, oder unerkannte Allergien.