Digitalisierung

Nutzer beklagen mangelnden Durchblick

  • In TECHNOLOGIE
  • 16. Februar 2017, 16:51 Uhr
  • Steve Schmit/cid
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cid Groß-Gerau - Internetnutzer verteilen ihre persönlichen Daten zwar oft bereitwillig im Netz, sorgen sich aber trotzdem um ihre Privatsphäre. janeb13 / Pixabay.com / CC0

Digitale Dienste haben schon tiefe Wurzeln im Alltag vieler Nutzer geschlagen, was nicht nur Vorteile mit sich bringt. Der Schutz der Privatsphäre ist ein dauerhaftes Sorgenkind der vernetzten Gesellschaft.


Digitale Dienste haben schon tiefe Wurzeln im Alltag vieler Nutzer geschlagen, was nicht nur Vorteile mit sich bringt. Der Schutz der Privatsphäre ist ein dauerhaftes Sorgenkind der vernetzten Gesellschaft. Sieben von zehn deutschen Internetnutzern leben in Sorge, dass ihre Daten bei den Großkonzernen in schlechten Händen sind. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Online-Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung Prophet zum Thema "Mehr Nutzen oder mehr Angst: Wie wichtig sind Ihnen die digitalen Angebote von Google, WhatsApp oder Apple?"

Trotz der Bedenken sehen 69 Prozent der rund 1.000 Befragten keine Alternative. Sie wollen die Dienste von Google, Facebook und Co. dennoch weiter nutzen, da der empfundene Komfort die Besorgnis überwiegt. "Will eine Marke oder ein Internetdienst wie WhatsApp, Google oder Apple dauerhaft erfolgreich und nachhaltig bleiben, muss sie den Wunsch ihrer Nutzer nach Transparenz und Berechenbarkeit ernst nehmen", kommentiert der Berliner Prophet-Partner Jan Döring. Denn wenn das Unternehmen an Bedeutung verliert, können sie die Nutzer auch nicht mehr halten, wenn das Vertrauen ohnehin auf wackeligem Fundament steht.

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