Gesundheit

Tuberkulose: Zahlen nicht rückläufig

  • In GESUNDHEIT
  • 17. März 2017, 15:15 Uhr
  • Steve Schmit/mp
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mp Groß-Gerau - Anlässlich des Welttuberkulosetags am 24. März macht das Robert Koch Institut auf neue Behandlungsleitfäden aufmerksam. Myriams-Fotos / Pixabay.com / CC0

Die Infektionskrankheit Tuberkulose ist heilbar, aber die Verbreitung zu unterbinden, ist schwierig. Auch in Deutschland sind die Zahlen der Patienten nicht rückläufig.


Die Infektionskrankheit Tuberkulose ist heilbar, aber die Verbreitung zu unterbinden, ist schwierig. Auch in Deutschland sind die Zahlen der Patienten nicht rückläufig. "Eine hohe Aufmerksamkeit für diese Krankheit ist daher unverändert wichtig", betont Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI).

Anlässlich des Welttuberkulosetags am 24. März macht das RKI darauf aufmerksam, dass 2016 am Institut 5.915 Erkrankungen gemeldet wurden, im Vorjahr waren es 5.852 Fälle. Um der Tuberkulose Herr zu werden, muss eine aktive Fallsuche betrieben werden. Das Gesundheitsamt ermittelt enge Kontaktpersonen von Patienten mit infektiöser Lungentuberkulose und veranlasst bei Bedarf eine weitergehende Untersuchung oder präventive Therapie.

Frühe Erkennung der Erkrankung ist für die Eindämmung enorm wichtig, weswegen auch Ärzte stets eine Tuberkulose in Betracht ziehen müssen, wenn entsprechende Symptome vorliegen. Zu den Risikogruppen zählen unter anderem Obdachlose. Leitlinien zur Behandlung der Infektionskrankheit veröffentlicht das Deutsche Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose.

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