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Was Autofahrer wollen - und was nicht

  • In NEUHEITEN
  • 18. Mai 2017, 12:43 Uhr
  • Mirko Stepan
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mid Groß-Gerau - SUV sind beliebt bei Autokäufern, das haben auch die Autobauer, etwa Opel, erkannt, die mit SUV-Offensiven in allen Fahrzeugklassen aufwarten. GM Company

SUV starten durch, Diesel verlieren in der Gunst der Kunden. Welche Trends derzeit am deutschen Fahrzeugmarkt zu beobachten sind und wo Verbraucher noch Wissenslücken haben, zeigt die Branchenstudie ''Autofahren in Deutschland 2017''.

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SUV starten durch, Diesel verlieren in der Gunst der Kunden. Welche Trends derzeit am deutschen Fahrzeugmarkt zu beobachten sind und wo Verbraucher noch Wissenslücken haben, zeigt die Branchenstudie "Autofahren in Deutschland 2017".

Bei den Neuzulassungen sind SUV die ganz klaren Gewinner, wie "Autofahren in Deutschland 2017" zeigt: Ende 2016 zogen sie bei den Neuzulassungen erstmals an der Kompaktklasse vorbei, Anfang 2017 liegen sie in der Zulassungsstatistik wieder auf dem ersten Rang. Die Studie zeigt auch, dass Diesel-Modelle Vertrauen bei den Verbrauchern eingebüßt haben. Jeder vierte Befragte glaubt, dass Diesel über kurz oder lang vom Markt verschwinden werden, und auch Diesel-Neuzulassungen werden weniger.

Markus Eiberger, Leiter des Fachbereichs Research & Services und Unit Sales Director Automotive der Motor Presse Stuttgart, sagt: "Die ungeheure Dynamik im Pkw-Markt überfordert viele Verbraucher." Fragt man Autofahrer nach einzelnen Connectivity-Funktionen, wie zum Beispiel "WLAN im Auto" oder "Smartphone im Auto-Display einspiegeln", so sind sie nicht abgeneigt: Insgesamt sieben von 26 abgefragten Funktionen hätten sie im Schnitt gerne im nächsten Auto. Für durchschnittlich 2,1 davon würden sie auch einen Aufpreis bezahlen. Aber: Viele Befragte zeigen Wissenslücken beim Thema "Car Connectivity". Mit dem Begriff können 60 Prozent der Pkw-Fahrer wenig bis gar nichts anfangen.

Insgesamt ist das Auto für die meisten immer noch das Transportmittel Nummer Eins. Fast 70 Prozent der Pkw-Fahrer sind der Meinung, dass nur ein Auto die nötige Mobilität gewährt. 83 Prozent wollen nicht auf ein eigenes Fahrzeug verzichten. In ländlichen Regionen sind es sogar 94 Prozent. Carsharing kommt daher als Alternative für die Wenigsten in Frage.

Trotz Umweltprämie sind Elektro- und Hybridmodelle für die meisten Deutschen ebenfalls keine Alternative. Nicht einmal jede 50. Neuzulassung war der Studie zufolge 2016 mit einer der beiden Antriebsarten ausgestattet. Elektromobilität wird zunehmend positiver wahrgenommen. Jeder zweite findet das Angebot an E-Autos zunehmend interessant.

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