Motor

Wildwechsel: Gefahr für Autofahrer und Biker

  • In MOTOR
  • 13. September 2017, 16:23 Uhr
  • Rudolf Huber
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mid Groß-Gerau - Vor allem in bewaldeten Gebieten sollten Autofahrer und Biker immer die Gefahr von Wildunfällen vor Augen haben. Volvo

''Achtung Wildwechsel'' - gerade Motorradfahrer sollten angesichts dieser Warnhinweise besonders vorsichtig sein. Denn sie sind ebenso wenig gegen Kollisionen mit kreuzenden Rehen, Hirschen oder Wildschweinen gefeit wie Autolenker.

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"Achtung Wildwechsel" - gerade Motorradfahrer sollten angesichts dieser Warnhinweise besonders vorsichtig sein. Denn sie sind ebenso wenig gegen Kollisionen mit kreuzenden Rehen, Hirschen oder Wildschweinen gefeit wie Autolenker.

Der ADAC empfiehlt in einschlägigen Gebieten eine besonders defensive und vorausschauende Fahrweise. Kommt ein Tier in Sicht, sollte wie beim Auto zunächst durch eine Vollbremsung so viel Geschwindigkeit wie möglich abgebaut werden. ABS und speziell schräglagentaugliches ABS helfen dabei, die Kontrolle über das Motorrad zu behalten. Ein ADAC-Sprecher: "Die Kollision mit Rehen, die von allen Wildtieren am häufigsten in Unfälle verwickelt sind, geht oft glimpflich aus, da Rehe meist nur 20 bis 25 Kilo wiegen." Aber selbst bei einen Zusammenstoß mit einem Hirsch oder einem Wildschwein seien die Folgen eines Sturzes auf der Fahrbahn in der Regel geringer als ein Frontalaufprall gegen den Gegenverkehr oder einen Baum nach einem missglückten Ausweichmanöver.

Laut des Deutschen Jagdverbandes (DJV) kommen jedes Jahr rund 2.500 Menschen bei Unfällen mit Wildtieren zu Schaden, zehn bis zwanzig verunglücken dabei tödlich.

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