Gesundheit

Nachsorge-Aktion für junge Krebspatienten

  • In GESUNDHEIT
  • 4. Dezember 2017, 13:17 Uhr
  • Lars Wallerang/mp
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mp Groß-Gerau - Bundesweit 14 Kliniken engagieren sich für eine bessere Nachsorge bei jungen Krebspatienten. Kindermedizin Myriams-Fotos / pixabay.com

14 Kliniken beteiligen sich an einem bundesweiten Projekt zur Nachsorge für junge Krebspatienten. Motto: 'Aktiv sein. Leben planen.' Im Fokus stehen dabei die Vermeidung von therapiebedingten Langzeitfolgen und Risiken für Krebs-Neuerkrankungen.

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14 Kliniken beteiligen sich an einem bundesweiten Projekt zur Nachsorge für junge Krebspatienten. Motto: "Aktiv sein. Leben planen." Im Fokus stehen dabei die Vermeidung von therapiebedingten Langzeitfolgen und Risiken für Krebs-Neuerkrankungen. Die Federführung übernimmt das Cancer Center Hamburg des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).

"Bisherige Erkenntnisse zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene nach einer überstandenen Krebserkrankung eine andere Ansprache und Motivation benötigen als Kinder oder Erwachsene", sagt Privatdozent Dr. Alexander Stein, stellvertretender Direktor des Universitären Cancer Center Hamburg (UCCH), der das Programm am UKE koordiniert. Neben den notwendigen medizinischen Nachsorge- und Früherkennungsuntersuchungen seien frühzeitige präventive Maßnahmen wichtig, um die jungen Patienten bei einer aktiven Lebensplanung zu unterstützen.

Ein Team aus Ärzten, Ernährungswissenschaftlern, Sporttherapeuten und Psychologen berät die Teilnehmenden in Lebensstil-Fragen. In der Ernährungsberatung finden praktische Einheiten wie Kochkurse oder ein Einkaufstraining statt. Darüber hinaus erhalten sie konkrete Handlungsempfehlungen für ihren Alltag und werden zu ihrer persönlichen Belastungssituation befragt.

CARE for CAYA heißt das Programm, wobei die Abkürzung CAYA für children (Kinder), adolescents (Heranwachsende) und young adults (junge Erwachsene) steht. Es wird im Rahmen des Innovationsfonds vom Gemeinsamen Bundesausschuss mit 3,1 Millionen Euro gefördert.

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