Computer

PC-Geschäft schwächelt weiter

  • In TECHNOLOGIE
  • 16. April 2018, 14:02 Uhr
  • Ralf Loweg/cid
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cid Groß-Gerau - Von wegen "alles muss raus". Auf dem PC-Markt gibt es immer mehr Ladenhüter. Mediasaturn

Die Durststrecke auf dem weltweiten PC-Markt hält an. Im ersten Quartal 2018 steht ein Minus von rund 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum. Und wer sind die Gewinner und Verlierer?


Die Durststrecke auf dem weltweiten PC-Markt hält an. Im ersten Quartal 2018 steht ein Minus von rund 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum. Laut den vorläufigen Ergebnissen des IT-Research und Beratungsunternehmens Gartner wurden im ersten Quartal 2018 weltweit 61,7 Millionen PCs verkauft. Das ist ein Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2017 und damit das 14. Quartal in Folge, in dem der weltweite PC-Markt einen Rückgang verzeichnet - beginnend mit dem zweiten Quartal 2012.

Zum weltweiten Marktrückgang trug vor allem China bei, wo die ausgelieferten Stückzahlen im Jahresvergleich um 5,7 Prozent sanken, sagen die Experten. Das lag insbesondere am chinesischen Unternehmensmarkt, wo einige Unternehmen in Staatsbesitz und große Konzerne Neukäufe oder Upgrades verschoben, weil sie Neuerungen nach der Sitzung des Nationalen Volkskongresses im März abwarten wollten.

Weltweiter Spitzenreiter der PC-Hersteller im ersten Quartal 2018 ist HP Inc. mit rund 12,9 Millionen verkauften PCs und einem Marktanteil von 20,8 Prozent. Damit verzeichnet der Hersteller ein Wachstum von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Lenovo wuchs im vergangenen Quartal um 0,3 Prozent und belegt mit 20 Prozent Marktanteil und rund 12,3 Millionen Geräten den zweiten Platz. Dell konnte 9,9 Millionen PCs ausliefern (16 Prozent Marktanteil, 6,5 Prozent Wachstum).

Apple hat rund 1,5 Prozent mehr PCs verkauft und damit schätzungsweise rund 4,3 Millionen Geräte ausgeliefert (6,9 Prozent Marktanteil). Asus musste mit 12,5 Prozent Verlust kämpfen (6,3 Prozent Marktanteil, rund 39 Millionen ausgelieferte PCs). Die Acer Group verlor um 8,6 Prozent und lieferte insgesamt rund 3,8 Millionen PCs aus (6,2 Prozent Marktanteil).

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