Ratgeber

Erfrischendes Nass mit Vorsicht zu genießen

  • In GESUNDHEIT
  • 7. Juni 2018, 11:48 Uhr
  • Lars Wallerang/mp
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mp Groß-Gerau - Kinder müssen sich erst mal ans Wasser gewöhnen. DRK-Wasserwacht Nordrhein

Bei großer Hitze mag der Sprung ins kalte Wasser verlockend wirken. Doch die plötzliche Abkühlung kann gefährlich sein.


Bei großer Hitze mag der Sprung ins kalte Wasser verlockend wirken. Doch die plötzliche Abkühlung kann gefährlich sein. Und leider kommt es immer wieder auch zu Badeunfällen. Doch bei Beachtung einiger Experten-Tipps kann man den Sprung ins kühle Nass unbeschwert genießen.

"Seen und Flüsse ohne Badeaufsicht sowie Kanäle können sehr gefährlich sein, auch wenn sie auf den ersten Blick ruhig und sicher aussehen", sagt Ralf Schröder, Leiter der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Nordrhein. Im vergangenen Sommer seien über 55 Menschen in den Gewässern allein von Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen. Mangelnde Erfahrung und Selbstüberschätzung zählen zu den häufigsten Ursachen für Badeunfälle. Nach Schätzungen des DRK können ein Drittel aller Kinder nicht richtig schwimmen.

Einige Dinge sollten der Gesundheit zuliebe unbedingt beachtet werden: Nicht in unbekannte Gewässer springen, da man nicht einschätzen kann, wie tief und sauber das Wasser ist. Außerdem sollte der Körper sich langsam an die Wassertemperatur gewöhnen: Um also den Kreislauf bei großer Hitze nicht zu stark zu belasten, sollte man lieber langsam ins Wasser gehen.

Wer mit vollem Magen schwimmen geht, ist schneller erschöpft, weil der Körper mit der Verdauung beschäftigt ist. Auch Schwimmen mit leerem Magen ist nicht empfehlenswert. Hunger in Kombination mit anstrengender Leistung kann einen Zuckerschock auslösen. Vor dem Badespaß sollte man also etwas Leichtes essen.
Alkohol macht leichtsinnig und lässt den Körper schneller auskühlen. Vor dem Baden auf Bier und andere alkoholhaltige Getränke verzichten.

Einzelkämpfer leben etwas gefährlicher: Laut DRK ist es besser, immer mindestens zu zweit ins Wasser zu gehen und nicht zu weit hinaus zu schwimmen, damit man im Falle eines Krampfes schnell wieder den Boden unter den Füßen gewinnt.

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