Verbraucher

Augen auf beim Spielzeug-Kauf

  • In UNTERNEHMEN
  • 7. Dezember 2018, 15:16 Uhr
  • Rudolf Huber/wid
img
wid Groß-Gerau - Geschenke speziell für Kinder müssen eine Vielzahl von Sicherheits- und Verträglichkeitskriterien erfüllen. Gellinger / pixabay.com

Das richtige Weihnachtsgeschenk für den Nachwuchs zu finden, ist oft ganz schön schwierig. Und dann gibt es ja noch eine ganze Reihe von Kriterien, die das Spielzeug erfüllen muss. Es darf keine gesundheitlichen Risiken bergen, die Elektrik soll sicher sein - und das Thema Datenschutz spielt bei vernetzten Geräten auch noch eine Rolle.


Das richtige Weihnachtsgeschenk für den Nachwuchs zu finden, ist oft ganz schön schwierig. Und dann gibt es ja noch eine ganze Reihe von Kriterien, die das Spielzeug erfüllen muss. Es darf keine gesundheitlichen Risiken bergen, die Elektrik soll sicher sein - und das Thema Datenschutz spielt bei vernetzten Geräten auch noch eine Rolle. Deshalb heißt es auch beim TÜV-Verband (VdTÜV): "Eltern, Verwandte und Freunde sollten bei der Auswahl von Geschenken genau hinschauen, ob Gefahren für Kinder bestehen."

Die möglichen Risiken sind vielfältig. So wurden im Jahr 2017 in der Europäischen Union 694 gesundheitsgefährdende Spielzeuge sowie Kinder- und Babyprodukte gemeldet. Oft waren sie chemisch belastet, es bestand das Risiko, dass Kinder etwas verschlucken oder es drohten Verletzungen wie Schnitte und Quetschungen, Hörschäden oder Strangulation. "Mit einem Anteil von 83 Prozent kamen die meisten beanstandeten Produkte aus China", resümiert der VdTÜV.

Was also tun? Eine erste Orientierung geben Prüfzeichen wie das GS-Siegel. Hilfreich ist auch ein schlichter Geruchstest. Starke chemische Düfte können ein Hinweis auf Schadstoffe oder Weichmacher sein. Lackiertes Spielzeug muss unbedingt speichel- und schweißfest sein. Und das Batteriefach sollte sich nur mit Werkzeug öffnen lassen. "Wer wirklich sichergehen möchte, sollte Plüschtiere aus Gründen der Hygiene vor dem ersten Gebrauch einmal nach den Herstellerangaben waschen", raten die Experten. Bei mit einer Cloud verbundenen Puppen oder Spielekonsolen mit Internetanschluss müssen die Eltern die gewünschten Datenschutzeinstellungen wählen können. Und zuletzt sollten Weihnachtsgeschenke online nur bei sicheren Quellen bezogen werden. Auch hier können Prüfzeichen für Verkaufsplattformen eine Hilfestellung bieten.

STARTSEITE