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So steht es um die Cyber-Sicherheit

  • Ralf Loweg/cid
  • In TECHNOLOGIE
  • 22. Mai 2019, 09:53 Uhr
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cid Groß-Gerau - Mit der Cyber-Sicherheit nehmen es viele Nutzer nicht allzu genau. Computerhilfe der Telekom

Wer regelmäßig im Internet unterwegs ist, macht sich angreifbar. Denn fiese Hacker und andere Cyber-Kriminelle lauern überall. Doch mit der Datensicherheit nehmen es viele Nutzer nicht so genau.


Wer regelmäßig im Internet unterwegs ist, macht sich angreifbar. Denn fiese Hacker und andere Cyber-Kriminelle lauern überall. Doch mit der Datensicherheit nehmen es viele Nutzer nicht so genau. Eine Umfrage im Auftrag der Computerhilfe der Deutschen Telekom bringt das jetzt ans Licht: Demnach prüfen lediglich 62 Prozent ihre Geräte einmal im Jahr oder aktualisieren den Virenschutz. Dabei ist Cyber-Sicherheit heute wichtiger denn je.

Bei den unterschiedlichen Altersgruppen fällt auf, dass besonders jüngere Leute sorglos gegenüber digitalen Angriffen sind: Gerade einmal die Hälfte der Befragten zwischen 18 und 24 Jahren prüfen ihre Geräte regelmäßig mittels Viren- und Malware-Scan oder mit einem Update des Antivirus-Programms. In der Bevölkerungsgruppe der über 55-Jährigen führen hingegen 67 Prozent solch einen Sicherheits-Check durch. "Je älter die Befragten, desto größer ist ihr Bewusstsein für mögliche Gefahren im Netz", sagt Kay Hallas, Computerhilfe-Experte der Deutschen Telekom.

Doch Nachholbedarf gibt es in allen Altersgruppen. Die Kapazitäten von Festplatte, Arbeitsspeicher und Co. checken nur 44 Prozent mindestens einmal im Jahr. Die Betriebssysteme prüfen mit 37 Prozent sogar noch weniger Befragte.

Jeder zweite Deutsche (56 Prozent) ärgert sich häufig über WLAN oder Browser. Die Lösung für das Problem suchen 20 Prozent der Befragten zunächst in Eigenregie - via Suchmaschinen, Foren und Hilfevideos. Doch der Experte warnt: "Die Recherche über Suchmaschinen birgt Risiken, da einige Seiten vorgaukeln, die Lösung als Download parat zu haben. Stattdessen bekommt man erst recht Ad-/Malware installiert."

Eine weitere Falle: Wählen Nutzer eine in der Malware angezeigte Hotline-Nummer, können hohe Kosten entstehen und Betriebssysteme etwa durch Fernzugriff beschädigt werden.

Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) kennt sich nach eigener Einschätzung lediglich durchschnittlich mit Computern aus. Trotzdem gab nur rund jeder Zehnte an, schon einmal unabhängige Service-Dienstleister in Anspruch genommen zu haben. Dabei kann die Unterstützung von Experten sehr hilfreich sein und die gesuchten Lösungen für PC-Probleme liefern.

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