Digitalisierung

Wo "Alexa" schon zuhause ist

  • Ralf Loweg/cid
  • In TECHNOLOGIE
  • 14. Juni 2019, 10:51 Uhr
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cid Groß-Gerau - Digitale Sprachassistenten sind in immer mehr Haushalten ein festes Familienmitglied. Postbank

32 Prozent der Deutschen nutzen bereits digitale Sprachassistenten wie Apples Siri oder Google Assistant. Die Zahl der Anwender ist damit innerhalb eines Jahres um zwölf Prozent angestiegen. Nach wie vor ist die Beliebtheit der digitalen Alltagshelfer eine Generationenfrage.


32 Prozent der Deutschen nutzen bereits digitale Sprachassistenten wie Apples Siri oder Google Assistant. Die Zahl der Anwender ist damit innerhalb eines Jahres um zwölf Prozent angestiegen. Nach wie vor ist die Beliebtheit der digitalen Alltagshelfer eine Generationenfrage: Bei den jüngeren Deutschen unter 40 Jahren sprechen bereits 48 Prozent mit Siri, Google oder Alexa. Dies sind Ergebnisse der Postbank Digitalstudie 2019.

Am häufigsten nutzen die Deutschen Google Assistant (19 Prozent), an zweiter Stelle folgt Siri (15 Prozent). Amazons Echo mit Alexa nutzen acht Prozent der Deutschen, vier Prozent sprechen mit Alexa über das Amazon Tablet. Für die Jüngeren, die sogenannten "Digital Natives", ist Siri die Nummer eins. Sie kommt in dieser Altersgruppe auf 28 Prozent vor Google Assistant mit 27 Prozent.

Am intensivsten werden Sprachassistenten derzeit von Familien genutzt: 52 Prozent der Haushalte mit vier Personen und mehr leben mit einem Sprachassistenten unter einem Dach und nutzen ihn aktiv. In Drei-Personen-Haushalten sind es ebenfalls noch überdurchschnittliche 39 Prozent. Wer allein lebt, lässt dagegen eher selten einen sprechenden Assistenten bei sich einziehen: Nur rund jeder fünfte Single-Haushalt nutzt Siri und Co.

"Wir gehen davon aus, dass sich Sprachassistenten auch in den Altersgruppen 50 und 60 plus etablieren werden, die nicht mit Smartphones aufgewachsen sind", betont Thomas Brosch, Chief Digital Officer der Postbank. Diesen Anwendern liege die Nutzung von Sprachassistenten deutlich näher als umständliches Tippen und Scrollen, für das es eine gewisse Fingerfertigkeit braucht, sowie den permanenten Wechsel verschiedener Anwendungen auf einem Display, so der Postbank-CDO.

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