Digitalisierung

Cyber-Attacken kosten ein Vermögen

  • Ralf Loweg/cid
  • In TECHNOLOGIE
  • 19. Juni 2019, 14:13 Uhr
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cid Groß-Gerau - Auf der Datenautobahn treiben auch jede Menge zwielichtige Figuren ihr Unwesen. ItNeverEnds / pixabay.com

Cyber-Security wird in deutschen Unternehmen zunehmend zur Chefsache. Das ist einer von acht Cyber-Security Trends 2019, die TÜV Rheinland veröffentlicht hat. Viele Unternehmen haben die Sicherheit im Internet lange Zeit nicht als Geschäftsrisiko, sondern als IT-Problem betrachtet.


Cyber-Security wird in deutschen Unternehmen zunehmend zur Chefsache. Das ist einer von acht Cyber-Security Trends 2019, die TÜV Rheinland veröffentlicht hat. Viele Unternehmen haben die Sicherheit im Internet lange Zeit nicht als Geschäftsrisiko, sondern als IT-Problem betrachtet. "Doch diese Sichtweise hat der Angriff mit der Schadsoftware NotPetya im Jahr 2017 verändert", erklärt Wolfgang Kiener, weltweit als führender Experte verantwortlich für das Thema Threat Management bei TÜV Rheinland.

So soll die Cyber-Attacke allein die Konzerne Maersk, FedEx und Reckitt Benckiser mehrere hundert Millionen Euro gekostet haben. "Seit 2017 und dem Auftreten der Schadsoftware NotPetya ist das Problembewusstsein für IT-Risiken in Geschäftsführungen erheblich gestiegen", sagt Kiener. Die Folge: langfristige Veränderungen beim Management von Cybersecurity-Risiken in Organisationen und bei der Frage danach, wer für dieses Problem zuständig ist.

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