Ärzte

Warum's beim Hausarzt dauert

  • Rudolf Huber/mp
  • In GESUNDHEIT
  • 17. Februar 2020, 12:06 Uhr
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mp Groß-Gerau - Die Zeit bis zum Abschieds-Händedruck beim Hausarzt lässt sich nur schwer planen. Valelopardo / pixabay.com

Auch wenn es die Betroffenen noch so nervt oder stresst: Wartezeiten lassen sich in Hausarztpraxen auch bei bester Organisation oft nicht vermeiden. Dazu sind die Unwägbarkeiten zu groß.


Auch wenn es die Betroffenen noch so nervt oder stresst: Wartezeiten lassen sich in Hausarztpraxen auch bei bester Organisation oft nicht vermeiden. Dazu sind die Unwägbarkeiten zu groß.

"Wir haben wirklich alles ausprobiert, was beim Terminmanagement möglich ist. Doch am Ende sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass sich der Behandlungs- und vor allem der Beratungsbedarf der einzelnen Patienten nicht kalkulieren lässt", so der Berliner Hausarzt Dr. Thomas Minks im Patientenmagazin "HausArzt". Es gebe einfach keinen berechenbaren Zeittakt, mit dem man Termine verlässlich einteilen könne. Anders sei die Situation bei Fachärzten: Dort sind die Aufträge über die Überweisungen meist klar definiert, der Zeitbedarf lässt sich planen.

Laut Minks belaste das familiäre und berufliche Umfeld die Menschen immer stärker - die Probleme des Patienten einzuordnen und ihn zu beraten, koste viel Zeit und könne individuell unterschiedlich sein. Außerdem seien Patienten heute besser informiert, stellten mehr Fragen, seien aber auch verunsichert.

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