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Vom Star zum Stromer - Happy Birthday, Bulli

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mid Groß-Gerau - Zwischen diesen beiden Vans liegen 70 Jahre: Links der Ur-Bulli, der 1947 erstmals skizziert wurde, rechts die Sonderserie "70 Jahre Bulli", die VW auf dem Genfer Autosalon zeigt. Volkswagen

Was macht ein Kultauto aus? Ist es seine Form, sein Wiedererkennungswert? Seine Beliebtheit bei denen, die sich mit dem Thema ''Automobil'' beschäftigen? Oder vielleicht seine Hartnäckigkeit, die Zeiten zu überdauern? Wie man ein Kultauto auch beschreibt, auf den VW Bulli treffen die Definitionen allesamt zu. Jetzt feiert der Kleinbus seinen Siebzigsten.

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Was macht ein Kultauto aus? Ist es seine Form, sein Wiedererkennungswert? Seine Beliebtheit bei denen, die sich mit dem Thema "Automobil" beschäftigen? Oder vielleicht seine Hartnäckigkeit, die Zeiten zu überdauern? Wie man ein Kultauto auch beschreibt, auf den VW Bulli treffen die Definitionen allesamt zu. Jetzt feiert der Kleinbus seinen Siebzigsten.

Die runde Ur-Form des Transporters für Mensch und Material geht auf den niederländischen VW-Importeur Ben Pon zurück. Der hat 1947 bei einem Besuch im Wolfsburger VW-Werk ein Auto skizziert, das es in dieser Form noch nicht gegeben hatte - herausgekommen ist der VW Transporter. Volkswagen Nutzfahrzeuge erinnert an die bahnbrechende Idee und die Geburtsstunde des Erfolgsmodells auf dem Genfer Autosalon (bis 19. März 2017) mit dem Sondermodell "70 Jahre Bulli".

Als Basis dient der Multivan in der Comfortline-Ausstattung, ergänzt mit verschiedenen Elementen des Multivan Highline und des California, etwa dem Chrompaket und dem Boden in Holzoptik. Optional ist die Zweifarblackierung Candy-Weiß/Kurkuma-Gelb Metallic zu haben. "Bulli"-Plaketten und ein Jubiläums-Aufkleber auf der Heckscheibe erinnern an den berühmten Verwandten. Serie sind Multifunktions-Lederlenkrad und Multifunktionsanzeige, elektrisch einstell-, beheiz- und anklappbare Außenspiegel sowie ein Parkpilot für Front- und Heckbereich. Das Sondermodell ist ab Anfang Mai bestellbar.

Während die Jubiläums-Edition die Gegenwart repräsentiert, erlaubt VW auch einen Blick in die Zukunft. I.D. Buzz ist eine Elektrovan-Studie, die in Genf Europa-Premiere feiert. Batterien und Antrieb sind im Boden untergebracht, darüber finden Fahrer und Passagiere Platz, und zwar ausreichend. Wie beim Ur-Bulli und beim VW Bus der Gegenwart geht es auch bei diesem Concept Car darum, den vorhandenen Platz bestmöglich auszunutzen. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: Statt dem Blubbern eines Vierzylinder-Boxers oder dem typischen Turbo-Diesel-Sound von heute wird man in Zukunft eben nur noch ein Surren hören.

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