Medizin

Notruf-Software bietet Unterstützung

  • In GESUNDHEIT
  • 11. Februar 2019, 11:13 Uhr
  • Mirko Stepan/mp
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mp Groß-Gerau - Das Notruf-System EmergencyEye ermöglicht es Ersthelfern, per Video-Chat kostenlos mit Rettungsleitstellen zu kommunizieren. Vodafone

Wer als Ersthelfer zu einem Notfall kommt, ist oftmals mit der Situation überfordert. Wegen mangelnder Routine und Kenntnisse ist die Sorge groß, Fehler zu begehen. Das Smartphone soll künftig als Helfer vor Ort fungieren.


Wer als Ersthelfer zu einem Notfall kommt, ist oftmals mit der Situation überfordert. Wegen mangelnder Routine und Kenntnisse ist die Sorge groß, Fehler zu begehen. Das Smartphone soll künftig als Helfer vor Ort fungieren.

Die Notruf-Software EmergencyEye vom Grevenbroicher Startup Corevas hilft Menschen, die plötzlich als Helfer oder gar Lebensretter fungieren müssen. Vodafone gewährleistet als Technologiepartner, dass jeder den Service unabhängig von seinem Datenvolumen nutzen kann.

Sobald bei einer beteiligten Leitstelle ein Notruf eingeht, bekommt der Anrufer eine SMS mit einem Link - mit dem Klick auf den Link startet der Anrufer nach Zustimmung über die Software EmergencyEye automatisch die Übermittlung seines GPS-Standortes mit der Einsatzzentrale. Hilfskräfte können so den Unfallort schnell finden. Zudem wird der Ersthelfer per Video-Chat von der Leistelle unterstützt.

Wichtig: Das System funktioniert mit jedem modernen Smartphone und unabhängig von einer App. Es wird inzwischen von mehrere Leitstellen eingesetzt, etwa in Neuss, wo rund eine Million Menschen zum Einzugsgebiet von EmergencyEye gehören. Diese Zahl soll bis April vervierfacht werden.

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