Schwangerschaft

Kinderlos wegen Diabetes: Bewegung und Ernährung helfen

  • Andreas Reiners/mp
  • In GESUNDHEIT
  • 16. April 2021, 12:58 Uhr
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mp Groß-Gerau - Haben Frauen Diabetes, dafür aber gute Zuckerwerte, bringen sie in der Regel trotzdem ein gesundes Baby zur Welt. Pixabay.com

Die gute Nachricht: Haben Frauen Diabetes, dafür aber gute Zuckerwerte, bringen sie in der Regel trotzdem ein gesundes Baby zur Welt. Die schlechte Nachricht: Übergewicht kann die Chance auf ein Baby mindern und zu Problemen in der Schwangerschaft führen.


Die gute Nachricht: Haben Frauen Diabetes, dafür aber gute Zuckerwerte, bringen sie in der Regel trotzdem ein gesundes Baby zur Welt. Die schlechte Nachricht: Übergewicht kann die Chance auf ein Baby mindern und zu Problemen in der Schwangerschaft führen. Das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" gibt Tipps, was Betroffene tun können.

Für die Kinderlosigkeit bei Frauen mit Typ-2-Diabetes oder Übergewicht ist in einigen Fällen ein sogenanntes polyzystisches Ovarsyndrom, kurz PCOS, verantwortlich. Bei dieser Hormonstörung bilden sich statt einer einzelnen heranreifenden Eizelle in den Eierstöcken der Betroffenen viele kleine Eibläschen, die selten die Größe für einen Eisprung erreichen. Oft sind die Abstände zwischen zwei Blutungen sehr lang, oder die Monatsblutung bleibt ganz aus. Mit der richtigen Behandlung können Betroffene aber dennoch häufig auf natürlichem Wege schwanger werden.

Die beste Therapie besteht darin, sich viel zu bewegen sowie sich gesund zu ernähren mit mehrstündigen Pausen zwischen den Mahlzeiten. "Wenn Betroffene ihr Übergewicht abbauen, kommen die Eisprünge und die Fruchtbarkeit häufig von alleine wieder, manchmal schon nach wenigen Monaten", sagt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte.

Zu Medikamenten sollten Frauen mit Typ-2-Diabetes erst dann greifen, wenn Bewegung und Abnehmen nicht reichen. Bestimmte Hormone können die Eizellreifung unterstützen. Eine künstliche Befruchtung ist meist aber nicht notwendig und immer nur die letzte Option, so die Einschätzung von Kinderwunschspezialisten.

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