Karriere

Studieren ja, aber was? Das sollten Abiturienten wissen

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Das Abi endlich in der Tasche; die Herausforderung Studium vor der Brust. Auf den ersten Blick verfügen Sie nun über die viel beschworene Bildungsfreiheit, aber oftmals entsteht erst einmal Frust statt Lust. Denn: Bei über 15.000 unterschiedlichen Studiengängen in Deutschland stehen Sie hier schnell vor der sprichwörtlichen Qual der Wahl. Eine umfassende Beratung kann Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen.

Wissen ist Macht: Informationen einholen und persönliches Brainstorming realisieren
Als Abiturient sollten Sie sich bereits im Vorfeld grundlegende Gedanken über Ihre Zukunft bzw. Ihre Zukunftsplanung machen. Über Kriterien wie der Berufswunsch, die persönlichen und fachlichen Neigungen, die Form des Studiums sowie die explizite Vorauswahl der Studiengänge bzw. der Studienfächer müssen vorher in einer Art des persönlichen Brainstormings abgeklärt werden. Schließlich verlangen diesbezüglich bestimmte Berufe auch bestimmte Studiengänge; zudem muss ein geeignet erscheinendes Studienfach aber auch mit Ihren eigenen Stärken und Neigungen korrespondieren. Dieser Kontext setzt auch voraus, dass Sie sich so viele detaillierte Informationen und Anregungen wie möglich besorgen. Diesbezüglich ist es hilfreich sich in entsprechenden Medien bzw. Fachmedien und gegebenenfalls Büchern sprichwörtlich schlau zu machen, sich Anregungen und Tipps von Freunden, Verwandten oder der Familie einzuholen sowie Infomaterial auf themenspezifischen Internetpräsenzen oder in interaktiven Web Communities zu sammeln.

Eigene Neigungen und persönliche Interessenslage muss zum Studienfach passen

Zudem steht Ihnen die Möglichkeit offen, sich bei verschiedenen autarken Institutionen beraten zu lassen oder die eigene Eignung bzw. Interessenlage bei einem Testverfahren herauszufinden. So existieren diesbezüglich zum Beispiel drei explizite Möglichkeiten sich umfassend über das Studium bzw. über bestimmte Studienfächer zu informieren:

- Die Beratung bzw. die Studienberatung der Bundesagentur für Arbeit: Die ausgebildeten Hochschulteams der Bundesagentur für Arbeit erreichen Sie an nahezu allen großen Hochschulstandorten; der Beratungsschwerpunkt liegt auf dem Zusammenhang zwischen Studium und Arbeitsmarktchancen

- Die Zentralen Studienberatungsstellen (ZSB) der Hochschulen: Hier erwarten Sie in der Regel erfahrene und spezialisierte Beraterteams, die Orientierungshilfe im Hinblick auf die Schwerpunktthemen Studium, Berufswahl und Arbeitsmarkt geben

- Weitere externe, professionelle, aber oftmals auch kostenpflichtige Studienberatungsstellen: Die Kernkompetenz liegt in der psychologischen Beratung und dem so genannten Matching von Studienplatz und Studienplatzsuchenden. Ein Beispiel für ein derartiges Angebot finde Sie unter myfirstcoach.de

Sollten Sie dennoch bzw. weiterhin unentschlossen sein, können Sie mit Hilfe von adäquaten Tests wie zum Beispiel dem Fachsimpler-Test oder dem Studium-Interessentest wichtige Erkenntnisse gewinnen. Das Ziel von Tests dieser Art ist das Erstellen Ihres persönlichen Interessenprofils. So können Sie anschließend einen Studiengang analog einer möglichen kreativ-kulturellen, theoriegeleitet-forschenden, technisch-praktischen, sozialen, administrativen oder wirtschaftlich-unternehmerischen Interessenslage auswählen.

Nutzen Sie eine explizite Beratungen und entsprechende Testverfahren

Wenn Sie erst einmal ein Studium begonnen haben, dass eventuell später gute Chancen für einen Arbeitsplatz offenbart, aber nicht zu Ihrer persönlichen Interessenslage passt, sollten Sie ein Engagement - trotz lukrativer Aussichten in Bezug auf Chancen und Gehalt - gut überdenken. Die Freude am Studium bzw. am späteren Job ist grundsätzlich eminent wichtig, um erfolgreich die Herausforderungen im Studium und in der Berufswelt zu meistern. Daher sollten Sie stets Möglichkeiten rund um eine umfassende Beratung und Testverfahren zum Erstellen Ihres persönlichen Interessenprofils nutzen.

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