Ernährung

Low-Carb-Diät: Auf Übersäuerung achten

  • Annette Bulut (mp)
  • In GESUNDHEIT
  • 4. September 2015, 12:08 Uhr
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mp Gießen - Wenn mehr Gemüse als Fleisch auf dem Speiseplan steht, dann purzeln die Pfunde. Pascoe

Die Low-Carb-Diät gehört aktuell zu den beliebtesten Abnehmtrends. Irgendwann kann jedoch der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht kommen. Ein einfacher Test gibt darüber Auskunft, ob das der Fall ist.


Die Low-Carb-Diät gehört aktuell zu den beliebtesten Abnehmtrends. Irgendwann kann jedoch der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht kommen. Der Grund: Bei einer Low-Carb-Diät ist eiweißreiche Kost in größeren Mengen erlaubt, Kohlenhydrate werden so gut es geht vermieden. Viel Fleisch und Milchprodukte, wenig Brot und Pasta. Der Körper braucht täglich eine bestimmte Menge an Kohlenhydraten, um unter anderem das Gehirn mit Energie zu versorgen. Findet er diese nicht in der Nahrung, greift er zu einem Trick: Aus Fettsäuren bildet er sogenannte Ketonkörper, die dem Hirn als Ersatz-Treibstoff dienen. Dafür greift der Körper auf seine Fettreserven zurück - und die Pölsterchen schmelzen. Doch nach anfänglichen Erfolgen auf der Waage kommt bei vielen Diätlern Frust auf. Obwohl sie dem kohlenhydratarmen Ernährungsplan folgen, stagniert das Gewicht. Mit ihrem niedrigen pH-Wert können die Ketonkörper das natürliche Gleichgewicht von Säuren und Basen im Körper stören. Er übersäuert und es fällt ihm immer schwerer, Fett abzubauen. Ein einfacher Urin-Teststreifen aus der Apotheke gibt darüber Auskunft, ob das der Fall ist. Im Idealfall beschreiben die Werte im Verlauf des Tages eine M-förmige Kurve. Gratis liegen die Tests zum Beispiel den Basentabs pH-balance von Pascoe bei. Das mineralische Nahrungsergänzungsmittel hilft mit Zink und basischen Bicarbonaten, den Säure-Überschuss zu neutralisieren - und kann so laut Hersteller dazu beitragen, dass die Pfunde wieder purzeln (www.pascoe.de).

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