Mietrecht

Beanstandung der Nebenkostenabrechnung

  • Steve Schmit/wid
  • In LIFESTYLE
  • 29. März 2016, 16:34 Uhr

Fast jeder fünfte deutsche Mieter hatte bereits Ärger wegen seiner Nebenkostenabrechnung. Diese sollte stets genau geprüft werden, damit falsche Angaben nicht unrechtmäßig in Rechnung gestellt werden.


Fast jeder fünfte deutsche Mieter hatte bereits Ärger wegen seiner Nebenkostenabrechnung. Vor allem Besserverdiener legen sich mit ihrem Vermieter an. Das ergibt eine repräsentative Umfrage des Immobilienportals immowelt.de. Laut den Ergebnissen haben sich 19 Prozent der Befragten mit ihren Vermietern auseinandergesetzt, weil es Unstimmigkeiten mit ihren Nebenkostenabrechnungen gab. Tatsächlich kann es mal passieren, dass bei der Abrechnung etwas daneben geht.

Eine genauere Prüfung ist daher jedem Mieter geraten. 5 Prozent der Befragten gaben an, die Abrechnung gänzlich ungeprüft zu begleichen. Bei denjenigen, die bereits etwas zu beanstanden hatten, waren in 29 Prozent der Fälle Rechenfehler und falsche Angaben die Ursache. 26 Prozent beklagten das falsche Ablesen der Verbrauchskosten. 24 Prozent haben falsche Posten entdeckt, etwa Verwaltungs- oder Reparaturkosten, die vom Eigentümer übernommen werden müssen. 21 Prozent gaben an, dass ihre Nebenkostenabrechnung zu spät oder gar nicht kam. Die Regelfrist dafür beträgt 12 Monate nach dem Ende des Abrechnungszeitraums.

Die Umfrage stellt zudem fest, dass es gerade Besserverdiener sind, die gegen empfundene Ungereimtheiten angehen. 27 Prozent aus dieser Mieter-Gruppe haben sich bereits mit ihrem Vermieter angelegt. Dagegen waren es nur 15 Prozent aus der Gruppe der Geringverdiener.

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