Eigentümer sind in 14 deutschen Bundesländern dazu verpflichtet, ihre Wohnungen und Wohnhäuser mit Rauchmeldern auszustatten. Darauf macht auch die Initiative 'Rauchmelder retten Leben' aufmerksam.
Eigentümer sind in 14 deutschen Bundesländern dazu verpflichtet, ihre Wohnungen und Wohnhäuser mit Rauchmeldern auszustatten. Darauf macht auch die Initiative "Rauchmelder retten Leben" aufmerksam. Viele Eigentümer werden erst durch die gesetzliche Vorschrift aktiv - und dann auch erst gegen Ende der vorgeschriebenen Handlungsfrist. Das ist laut Rauchmelder-Initiative viel zu spät, deswegen ruft sie am 13. Mai zum Rauchmeldertag auf.
"Mit dem Rauchmeldertag und unserer Kampagne möchten wir verdeutlichen, dass durch eine frühzeitige Installation der Rauchmelder schon morgen Menschen gerettet werden können. Deswegen fordern wir: Jetzt ausstatten!"", erklärt Christian Rudolph, Vorsitzender der Initiative.
Laut einer Forsa-Umfrage hatten im Jahr 2015 weniger als ein Drittel der Eigentümer in Nordrhein-Westfalen Rauchmelder installiert. Dort läuft die Frist noch bis Ende 2016. Gerade das sei aber ein Problem, so Mike Filzen, Sprecher der Initiative: "Täglich stirbt immer noch durchschnittlich ein Mensch bei einem Brand und gleichzeitig berichten Medien täglich von Menschen, denen durch Rauchmelder das Leben gerettet wurde." Er muss es wissen, denn Filzen ist auch Feuerwehrmann.
Da das bei Feuer entstehende Gas Kohlenmonoxid geruchslos ist, werden immer wieder Menschen im Schlaf von Bränden überrascht, wenn es schon zu spät ist. Als Frühwarnsystem sind Rauchmelder erwiesenermaßen kleine Lebensretter. Brände können jeden treffen, deswegen sollte auch jeder vorsorgen.