Beim deutschen 'Marken-Oscar' muss sich Adidas den ersten Platz erstmals teilen: Jeweils exakt 7,3 Prozent der für die Studie 'Die Lieblingsmarken der Deutschen 2016' Befragten gaben den Produkten mit den drei Streifen und denen mit dem Nike-Swoosh ihre Stimme. BMW liegt als beliebteste Automarke auf Platz drei.
Beim deutschen "Marken-Oscar" muss sich Adidas den ersten Platz erstmals teilen: Jeweils exakt 7,3 Prozent der für die Studie "Die Lieblingsmarken der Deutschen 2016" Befragten gaben den Produkten mit den drei Streifen und denen mit dem Nike-Swoosh ihre Stimme. Die im Auftrag der Brandmeyer Markenberatung durchgeführte Studie zeigt, dass Frauen eher für Nike schwärmen, Männer für Adidas. Bei 14- bis 17-Jährigen ist Nike mit 34,1 Prozent Zustimmung klar die Nummer eins und deutlich beliebter als Adidas mit 7,7 Prozent. Puma, der zweitgrößte deutsche Sportartikel-Hersteller, schafft es nur auf Platz 14.
Insgesamt bleibt die Zuneigung der Deutschen zu einheimischen Produkten und Namen aber ungebrochen: Unter den Top 10 finden sich immerhin sechs heimische Marken. Alnatura setzt seinen Siegeszug fort und schafft es erstmals unter die Top 10. 2013 war Alnatura noch nicht einmal genannt worden. Im Jahr 2014 hatte sie bereits Platz 12 belegt. Damit lässt die Biomarke inzwischen etablierte Food-Marken wie Coca-Cola (Platz 18) oder Milka (Platz 26) deutlich hinter sich.
Im Ranking der Lieblingsmarken 2016 hat Apple im Vergleich zu 2014 wieder leicht gewonnen und liegt nach Platz 7 im Vorjahr wieder auf dem fünften Platz. Der große Apple-Rivale Samsung verliert nach den technischen Problemen mit den Galaxy-Akkus zwar etwas an Beliebtheit, es reicht aber noch für den zehnten Platz. Vier der zehn Lieblingsmarken der Deutschen sind Automarken: BMW, Mercedes, VW und Audi liegen auf Platz drei, vier, sechs und sieben.