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Das Ende der Bitcoin-Blase

  • Ralf Loweg/cid
  • In TECHNOLOGIE
  • 15. Januar 2018, 15:49 Uhr

Nach dem rasanten Aufstieg sehen viele Experten das baldige Ende der Bitcoins gekommen. 'Egal, wie hoch der Preis noch steigt, auch diese Blase wird am Ende platzen', so der Tenor.


Nach dem rasanten Aufstieg sehen viele Experten das baldige Ende der Bitcoins gekommen. "Egal, wie hoch der Preis noch steigt, auch diese Blase wird am Ende platzen", sagt Jörg Wiechmann, Geschäftsführer im Itzehoer Aktien-Club (IAC). Allein im Jahr 2017 hat der Kurs der Kryptowährung von rund 1.000 US-Dollar auf in der Spitze bis zu 20.000 US-Dollar um sagenhafte 2.000 Prozent zugelegt. "Wie bei jeder Blase sind es ja gerade die atemberaubenden vorangegangenen Kursgewinne, die die Aufmerksamkeit von immer mehr Anlegern erregen und so die Kurse weiter treiben", sagt Wiechmann. "Gier frisst bekanntlich Hirn." Doch solche Entwicklungen, die auf Massenpsychologie beruhten, seien nicht nachhaltig. Wenn die Blase platze, falle der Kurs ins Bodenlose.

Dabei stimme die Grundidee, eine Währung zu schaffen, die unabhängig ist von Notenbanken. Doch die Grundlage - hier die neue Technologie Blockchain - und das Spekulationsobjekt (die Bitcoins) teilten bei Blasen regelmäßig nicht dasselbe Schicksal, erläutert der IAC-Geschäftsführer und verweist auf das Beispiel Neuer Markt: Dort sei die Blase Ende der 90er Jahre von der Idee befeuert worden, dass das Internet die Welt verändern würde. Stimmt - "trotzdem haben Millionen Anleger beim Platzen der Internet-Blase am Neuen Markt 98 Prozent verloren".

Anleger sollten sich nicht vom Bitcoin-Fieber anstecken lassen. Tipp: Wer sich mit Aktien an Qualitätsunternehmen beteiligt, ist langfristig immer auf der Gewinnerseite.

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