Technologie

Smartphones: Mehr Umsatz trotz sinkender Zahlen

  • Ralf Loweg/cid
  • In TECHNOLOGIE
  • 30. April 2018, 11:15 Uhr

Im ersten Quartal 2018 wurden laut den Marktforschern von GfK weltweit 347 Millionen Smartphones verkauft. Das ist ein Rückgang von 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Quartal. Dennoch ist der Umsatz gestiegen.


Im ersten Quartal 2018 wurden laut den Marktforschern von GfK weltweit 347 Millionen Smartphones verkauft. Das ist ein Rückgang von 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Quartal. Besonders in China (- 6 Prozent) und in Nordamerika (- 5 Prozent) wurden weniger Smartphones verkauft. Der durchschnittliche weltweite Verkaufspreis stieg im ersten Quartal 2018 jedoch weiter an und lag um 21 Prozent höher als im ersten Quartal 2017. Damit stiegen die Umsätze um 18 Prozent.

"Zu Beginn des Jahres zeigt sich eine ganz andere Entwicklung als Ende 2017, als die Smartphone-Nachfrage auf einem Höchststand war. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist die weltweite Smartphone-Nachfrage im ersten Quartal 2018 gesunken", so Arndt Polifke, Experte für Telekommunikation bei GfK. Das sei eigentlich keine Überraschung, da immer mehr Märkte den Sättigungspunkt erreicht haben, sagt der Experte. Auf der anderen Seite nehmen die Verbraucher die neuesten Innovationen der Smartphone-Marken an und tendieren nun zum Kauf höherpreisiger Modelle. Der durchschnittliche Verkaufspreis stieg deshalb im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 21 Prozent auf umgerechnet 310 Euro und der weltweite Umsatz wuchs um 18 Prozent - eine außerordentliche Wachstumsrate für eine etablierte Branche.

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