Das Zauberwort der Zukunft heißt 'Digitalisierung'. Doch ausgerechnet junge Menschen stehen diesem Begriff eher skeptisch gegenüber. Demnach fühlen sich nur 37 Prozent gut auf Themen wie Industrie 4.0 vorbereitet.
Das Zauberwort der Zukunft heißt "Digitalisierung". Doch ausgerechnet junge Menschen stehen diesem Begriff eher skeptisch gegenüber. Demnach fühlen sich nur 37 Prozent gut auf Themen wie Industrie 4.0 vorbereitet, heißt es in einem aktuellen Beitrag des Portals "IT Business".
Der Deloitte Millennial Survey 2018 zeigt eine durchwachsene Stimmung bei jungen Talenten. Die zwischen 1983 und 1994 geborenen Millennials und die nachfolgende, sogenannte Generation Z der Geburtsjahrgänge bis 1999 sehen mit einiger Skepsis in die Zukunft. Im Jahr 2018 präsentieren sich die Vertreter beider Generationen daher so pessimistisch wie zuletzt vor über vier Jahren. Dabei fehlt nicht nur das Vertrauen in Politik und gesellschaftliche Kräfte, sondern auch in Unternehmen und ihre Lenker, von denen die Millennials deutlich mehr erwarten als das reine Profitstreben.
Das gilt auch und gerade mit Blick auf die digitale Transformation und Industrie 4.0: Hier sehen sich die Befragten die maßgeblichen Organisationen aus Wirtschaft und Gesellschaft und auch sich selbst schlecht gerüstet. In punkto Umwelt, soziale Verantwortung und Inklusion stellen die Studienteilnehmer den Unternehmensführungen zudem ein wenig schmeichelhaftes Zeugnis aus. Das hat Konsequenzen: Wie der Deloitte Millennial Survey 2018 mit über 400 deutschen Vertretern der Generationen Y und Z zeigt, ist die Loyalität und damit die geplante Verweildauer bei einem Unternehmen sichtbar gesunken. Wer die Talente halten will, sollte vor allem auf Engagement und Flexibilität setzen.