Automatisierung ist ein wichtiges Stichwort in der Unternehmenskultur. Experten sagten schon Ende 2019 voraus, dass sich in diesem Jahr viel tun wird.
Green IT scheint genauso im Kommen zu sein wie KI und Hyperautomation. Aber auf was genau steuern die Firmen 2020 zu?
Dass Daten das Gold des 21. Jahrhunderts sind, gilt inzwischen schon fast als ein alter Hut. 2020 wird sich daran nicht viel ändern: Die digitale Transformation sowie das Internet of Things stellen sicher, dass täglich Datenmengen in unglaublichem Umfang produziert werden. Und die werden von Unternehmen zunehmend wettbewerbsorientiert genutzt. Alles, was in die Richtung von Datenanalyse und -validierung geht, trendet 2020. Menschen alleine können da gar nicht viel bewerkstelligen - KI ist eine tragende Säule der digitalen Transformation. Mit Tools wie Machine Learning werden die Datenanalysen vorangetrieben. Aber was bedeutet das für die Unternehmen konkret?
Daten werden erhoben, analysiert, interpretiert - und genutzt
Natürlich erheben Unternehmen in großem Umfang Daten von Kunden und Kundinnen, um ihr Marketing zu perfektionieren. Aber nicht nur an diesem Ende der Kette wird viel geschraubt, sondern auch am anderen. Da, wo alles anfängt. In den Werkhallen und Ingenieurbüros, wo Köpfe rauchen und Hände schmutzig werden. Wie können Produktionsprozesse standardisiert und vereinfacht werden? Mit Machine Learning und KI stehen da plötzlich ganz neue Möglichkeiten offen. Das Stichwort ist Robotic Process Automation in Kombination mit intelligenter Software. Heißt konkret: Wurde in der Vergangenheit alles von menschlicher Arbeit weg auf Maschinen verlegt, werden jetzt langsam die Maschinenführer und -führerinnen unnütz. Gesteuert wird alles automatisch. Experten bezeichnen diese Entwicklung als Hyperautomation.
Hardware muss her
Software, die intelligente Steuerung von Prozessen bis hin zu ganzen Produktionsstraßen erlaubt, ist eine feine Sache. aber dann fehlen immer noch die Maschine, die gesteuert werden... Automatisierung in Unternehmen geht nicht ohne die entsprechende Hardware. Und die kommt nicht aus den USA oder aus China, sondern zu einem großen Teil tatsächlich von deutschen Unternehmen. Da sind zum Beispiel die Schneckengetriebe von Ruhrgetriebe KG, einem deutschen Unternehmen. DAs Unternehmen präsentierte sich in einem eher neuen Zusammenhang im November 2019 in Nürnberg bei der SPS (Smart Production Solutions) zusammen mit anderen Herstellern aus aller Welt. Andere Traditionsunternehmen waren selbstverständlich auch vertreten. Automatisierung hat immer zwei Seiten: Unternehmen können den Prozess intern nur vorantreiben, wenn andere Unternehmen die respektiven Technologien bereitstellen.
Blockchain, Green IT und mehr
Natürlich tut sich auch auf anderen Gebieten 2020 noch so einiges: Das gestiegene Sicherheitsbewusstsein wird sich in den Trends genauso bemerkbar machen wie der immer lauter werdende Ruf nach Umweltschutz. Und so sind dann neben Blockchain-Technologien, Überlegungen zu digitaler Ethik und nutzerorientierten Technologien auch Nehmen wie Green IT wichtig. Worum geht es?
- IT-Technik soll über den gesamten Lebenszyklus ressourcenschonend gestaltet werden
- was sich in Material über Stromverbrauch bis hin zu Entsorgung zeigt und
- bis zum Klimatisieren ganzer Büros mit der Abwärme der eigenen Datenzentren geht.
- Zweiter Stichpunkt
Immer weniger Arbeitsplätze aufgrund von Automation?
Definitiv nein. Es mag sein, dass die zunehmende Automation den ein oder anderen Arbeitsplatz opfert. Aber gerade durch den permanenten Fortschritt entstehen zahlreiche neue Arbeitsplätze in anderen Bereichen. Oder, vereinfacht ausgedrückt: Wird ein Maschinenführer durch KI und Machine Learning ersetzt, braucht es an anderer eine Person, die das alles programmiert und mehrere Dutzend weitere, die die Hardware anpassen und produzieren...
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