Im Zuge der Digitalisierung wundert es vielleicht den einen oder anderen, dass immer noch viele Uhren gekauft und getragen werden. Doch tatsächlich ist die Branche in den vergangenen Jahren ordentlich gewachsen, so konnte etwa die Schweizer Uhrenindustrie ihren Exportumsatz zwischen 1989 und 2009 von rund 2,8 Milliarden Euro auf 11,5 Milliarden Euro steigern. Und das, obwohl die Hauptfunktion einer Uhr, wie die Angabe der Zeit, durch die Erfindung und Nutzung des Smartphones eigentlich überflüssig geworden ist.
Doch sehen das die CEOs von großen Unternehmen, Prominente und sogar Präsidenten wohl etwas anders. Warum überreichen Politiker ihren Gästen immer noch teure Uhren? Warum sind die Uhren reicher Leute bei Dieben beliebter als deren Sportwagen? Und warum fallen in den Hochglanzmedien immer wieder Bilder ins Auge, auf denen A-Promis Uhren tragen, die mehrere tausend Euro wert sind?
Der technische Fortschritt im Bereich der Mobiltelefone konnte die Uhren tatsächlich nicht verbannen und so dienen Uhren immer noch dazu, sich in Szene zu setzen und etwas über den eigenen individuellen Charakter auszudrücken. Die Uhr gilt in Wirtschaft und Finanzwelt tatsächlich immer noch als Statussymbol. Eine Uhr spricht ohne Worte und symbolisiert Stil und Leistung. Aber das ist nicht der einzige Grund.
Auch als Renditeobjekt sind wertvolle Uhren gut geeignet. Das wissen auch die Reichen und Schönen. Entsprechend gilt es, diese adäquat zu behandeln, gut geschützt aufzubewahren und korrekt zu pflegen. Einige Tipps hierzu findet man unter der Internetadresse www.uhrinstinkt.de/uhrenpflege. Auch der regelmäßige Gang zum Uhrmacher bleibt oft unausweichlich, um die Funktionalität, Robustheit und hohe Qualität der Uhren zu erhalten.
Was ist bei der Uhrenpflege zu beachten?
Zusammenfassung:
- trockene und staubfreie Aufbewahrung
- Reinigung bzw. Pflege nach Bedarf
- nur sanfte und geeignete Pflegemittel
- Reinigungsservice der Hersteller
Die Aufbewahrung der Uhr
Die Pflege beginnt bereits mit der richtigen Aufbewahrung des wertvollen Zeitmessers. Dazu gehören eine trockene und staubfreie Umgebung, wofür zum einen die mitgelieferten meist hochwertigen Uhrenboxen infrage kommen oder eine Uhrenvitrine genutzt werden kann. Diese dient nicht nur zum Schutz der edlen Modelle, sondern stellt sie auch glanzvoll zu Schau.
Dabei muss die Uhr natürlich in die vorgefertigte Halterung passen und dort auch stabil verweilen können. Besonders beim Transport der Uhren ist nur mit genügend Platz und Abstand zu vermeiden, dass diese einander berühren und so evtl. die Gehäuse beschädigen.
Für die Pflege von Automatikuhren beziehungsweise deren Aufbewahrung empfiehlt sich ein sogenannter Uhrenbeweger. Dieser dient nicht nur zum Schutz der Uhr. Die in ihm befindlichen geräuscharmen Antriebe sorgen mit gleichmäßigen Bewegungen dafür, dass das Automatikuhrwerk stetig weiter läuft, was man sogar durch vorhandene Echtglassichtfenster bestaunen kann.
Diese edlen Gehäuse gibt es sowohl für eine als auch für mehrere Uhren. Dabei erscheinen die Boxen fast genauso luxuriös wie ihr Inhalt. Ihr klassisches Design, die hochwertig verarbeiteten Materialien und ein Höchstmaß an Funktionalität, bieten einen passenden und exklusiven Aufenthaltsort für wertvolle Bewohner.
Die Reinigung bzw. Pflege der Uhr
Beim Tragen sammeln sich trotz Achtsamkeit immer auch Reste von Talg, Schweiß und Körperpflegeprodukten auf der Uhr, welche über kurz oder lang zu Verfärbungen und Korrosionsschäden führen können. Davon sind nicht nur Metallarmbänder betroffen. Eine nachlässige Pflege kann auch für Synthetik- und Lederarmbänder schlimme Folgen haben.
Bei der Reinigung bzw. Pflege der wertvollen Accessoires gilt es auf grobe Methoden und Materialien unbedingt zu verzichten. So gehören Schwamm und Bürste definitiv nicht zu den geeigneten Utensilien. Am besten nimmt man ein feuchtes Tuch und versucht so den gröbsten Schmutz zu beseitigen. Dabei sollte man durchaus auch ein Auge auf das Material des Tuches haben. In faserigen Baumwolltüchern können sich aufgesetzte Diamanten verfangen und aus ihrer Fassung gerissen werden. Darum sollten man lieber auf Mikrofasertücher oder Fensterleder zurückgreifen.
Als Reinigungsmittel kommen natürlich keine aggressiven Reiniger infrage. Warmes klares Wasser, welches zur Not mit ein wenig Spülmittel angereichert werden kann, eignet sich hier noch am besten.
Reinigungsservice des Herstellers
Bei Uhren mit der Funktion „Water Resistant“ sollte man den Reinigungsservice, der von einigen Herstellern angeboten wird, unbedingt nutzen, um die Funktion der in der Uhr verbauten Dichtungsringe regelmäßig prüfen zu lassen. Aber auch bei allen anderen Modellen ist die Inanspruchnahme des Services durchaus zu empfehlen.
Anbieter edler Zeitmesser ermöglichen ihren Kunden bereits beim Erwerb einer Uhr, ein geeignetes Pflegeset auf Wunsch mitgeliefert zu bekommen, sodass man gleich mit den passenden Pflegemitteln für eine schonende und gründliche Reinigung ausgestattet ist.
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