Technologie

Welche Programme sind ein Must-Have für den Arbeitsplatz?

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@ Firmbee (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Ein Computer ist ein extrem vielseitiges Werkzeug, denn er kann alles ausführen, was sich ein Programmierer einfallen lässt. Die Auswahl an Programmen ist also entsprechend groß. Welche müssen ausgewählt werden und wie lässt sich für den Desktop eine brauchbare Arbeitsumgebung einrichten?

Die Wahl des Betriebssystems

Am weitesten verbreitet ist heute Windows 10 von Microsoft. Dabei handelt es sich aber um die zweitletzte Version dieser Familie von Betriebssystemen. Der Nachfolger Windows 11 wurde im Herbst 2021 veröffentlicht. Ein Update von Windows 10 zu Windows 11 ist dabei einfach möglich, wenn die Hardware die Voraussetzungen für Windows 11 erfüllt. Die Frage ist dann, ob der Windows 11 Preis für die eigenen Zwecke gerechtfertigt ist. Das ist besonders auch dann ein Thema, wenn es um Anwendungen in Bildungseinrichtungen geht, weil diese oft knapp kalkulieren müssen.

Zu sagen ist, dass die Anforderungen an das Gerät relativ hoch sind. Es ist nicht nur ein 64-Bit Prozessor erforderlich, es gibt noch weitere Bedingungen, die die CPU erfüllen muss. An Arbeitsspeicher müssen mindestens 4 GB vorhanden sein. Außerdem wird ein TPM Sicherheitsmodul in der Version 2.0 vorausgesetzt.

Vorteile von Windows 11

Obwohl sie auch eine Einschränkung darstellt, kann unter diesem Punkt auch das TPM 2.0 genannt werden. Es bietet schließlich eine bessere Sicherheit und fordert diese also aktiv ein.

Neu an Windows 11 ist auch, dass Android Apps in diesem Betriebssystem lauffähig sind. Das ermöglicht eine bessere Integration des Desktops mit mobilen Geräten.

Für Kommunikation ist Microsoft Teams bereits integriert und damit steht eine Anwendung für Videokonferenzen bereits mit dem Betriebssystem zur Verfügung.

Alternative Betriebssysteme

Im Wesentlichen kommen dafür MacOS von Apple oder unixoide Systeme in Frage. MacOS ist sehr benutzerfreundlich und mittlerweile so weit verbreitet, dass ein Austausch von Dateien einfach möglich ist. Zumindest für handelsübliche Anwendungen kann man davon ausgehen, dass es eine Version für den Mac geben wird.

An unixoiden und quelloffenen Systemen stehen zahlreiche Optionen kostenlos zur Auswahl. Das sind zum einen zahlreiche Typen von Linux und darüber hinaus openBSD und freeBSD. Alle diese Systeme sind sehr interessant und besonders die gebräuchlicheren Linux-Varianten sind auch schon weitgehend einfach zu bedienen. Man kann sich aber nicht darauf verlassen, dass bestimmte Software für diese Betriebssysteme zuverlässig zur Verfügung steht.

Welche Benutzerprogramme sind notwendig?

Für Büroanwendungen ist Microsoft Office die am besten geeignete Wahl. Eine Alternative ist das quelloffene Libreoffice. Videokonferenzen lassen sich mit Microsoft Teams, Zoom oder Google Meet durchführen. In der Kommunikation ist Sicherheit ein wichtiges und oft vernachlässigtes Thema. Die Standardlösungen sind hier in vielen Fällen nicht überzeugend.

Eine bessere Möglichkeit ist ein Produkt wie Wire. Es wurde von unabhängigen Fachleuten einer Überprüfung unterzogen. Es bietet eine Verschlüsselung zwischen Nutzern, sodass der Anbieter keinen Zugang zu den Daten hat. Für Backups oder Sicherungskopien stehen verschiedene und oft quelloffene Programme zur Verfügung. Sie müssen nur noch benutzt werden. Man sollte sich einfach fragen, was die Folgen eines Datenverlustes wären. Ist der Aufwand für einen Backup nicht geringer?

Fazit

Sowohl das Betriebssystem als auch die Anwenderprogramme wollen sorgfältig ausgesucht werden. Die Möglichkeiten von Computern sind enorm, sie müssen aber auch bewusst und sorgfältig gehandhabt werden.

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