Schiebesysteme als Vorrichtungen, die sowohl an Fenstern, Türen, Schubladen oder Toren angebracht werden können, können für den Einzelnen ein Risiko darstellen. Je nachdem, in welchem Objekt diese Systeme eingesetzt werden, können die Risiken von einfachen Verletzungen bis hin zu tödlichen Unfällen reichen. Um dem entgegenzuwirken, wurden von der Gesetzgebung Normen eingeführt, die die Nutzer von Schiebesystemen schützen sollen.
Die Einhaltung der CE Kennzeichnung
Alle Arten von Schiebesysteme, die sich in der Europäischen Union befinden, müssen die CE Kennzeichnung erfüllen, bevor sie an Privatpersonen und Verbraucher verkauft werden können. Diese Markierung soll bestätigen, dass die Produkte die Normen und Richtlinien eingehalten haben, die mit der Kategorie, zu der sie gehören, verbunden sind. Das Vorhandensein oder Fehlen dieses Zeichens ermöglicht es also, das Risikoniveau eines Schiebesystems für eine Person, die es benutzt, zu beurteilen. Um dieses Zeichen zu erhalten, müssen die Hersteller eine Leistungserklärung für die von ihnen entworfene Vorrichtung abgeben, um deren Sicherheit zu überprüfen. Dementsprechend müssen bestimmte Informationen auf dem Produkt angegeben werden, nämlich der Name des Herstellers, die Produktnummer sowie die Bezeichnung des Produkttyps. Hinzu kommt die Angabe des Systems, das zur Feststellung der Leistung des Schiebesystems ausgewertet wurde, unabhängig davon, ob es sich um eine Tür, ein Tor oder ein Fenster handelt. Die Risiken sind je nach Art der Tür und des Fensters unterschiedlich, was auch bedeutet, dass für jede Art von Tür und Fenster andere Regeln gelten. All das bedeutet, dass die Fabriken, die Schiebesysteme herstellen, ihre Türen mehrmals testen müssen, um sicherzugehen, dass sie funktionieren.
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen
Neben der Anbringung des CE Zeichens müssen Schiebesysteme mit zusätzlichen Sicherheitsmechanismen ausgestattet sein, um die Sicherheit der Benutzer zu optimieren. Diese zusätzlichen Vorrichtungen sind unter anderem Schaltleisten, Bewegungsmelder, Radar und Schaltmatten, je nach Art der Tür oder des Fensters. Sie kommen bei der Installation des Schiebesystems zum Einsatz und erhöhen die vorherige Sicherheit des Geräts für die Nutzer. Diese zusätzlichen Geräte sind dazu da, den Durchgang für den Einzelnen zu erleichtern und zu verhindern, dass eine Aluminiumtür bei der Benutzung aus dem Takt gerät. So wird verhindert, dass Menschen oder Tiere von der Tür mitgerissen werden oder dass die Tür im falschen Moment klemmt. Darüber hinaus haben einige dieser zusätzlichen Installationen die Aufgabe, die Bedienung der Schiebesysteme zu erleichtern, wie z. B. ES-Button und Fernbedienungen. Bei der Installation können zusätzlich Vorrichtungen eingebaut werden, die die Sicherheits- und Öffnungsfunktionen von Schiebetüren und -fenstern übernehmen. Diese Maßnahmen können variieren und je nach Gebäude, in dem eine Schiebetür oder ein Schiebefenster aus Aluminium eingebaut wird, und der Häufigkeit ihrer Nutzung mehr oder weniger wichtig sein.
Unfälle mit Schiebesystemen: Wer trägt die Verantwortung?
Wenn es bei der Installation einer Tür oder eines beliebigen Schiebesystems zu unangenehmen Ereignissen kommt, ist der erste Verantwortliche zweifellos der Hersteller. Dieser nimmt seine Verantwortung wahr, wenn er sein Produkt verkauft, und wird daher zur Verantwortung gezogen, wenn die Vorrichtung einen Fehler aufweist. Auch der Händler und der Fachmann, der den Einbau vorgenommen hat, werden je nach den Umständen der Situation zur Verantwortung gezogen. Aus diesem Grund müssen die Herstellungsstandards eingehalten werden, ebenso wie die Installationsprinzipien und die geltenden Sicherheitsbestimmungen. Dadurch wird die Sicherheit der Nutzer gewährleistet und Unfälle sowie rechtliche Schritte können vermieden werden.
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